Herzlich willkommen beim Podcast der Zuckertante. Ja, auch die Zuckertante bildet sich immer wieder weiter fort. Und ich war letzten Samstag in Graz bei einer sehr, sehr schönen und tollen Fortbildung von der Uni Graz. Und eines der Themen war Herzschwäche, Diabetes und das schwache Herz. Es geht also um Herzinsuffizienz wie wir Ärzte dazu sagen.
Bevor wir in die Serie einsteigen, erzähle ich Ihnen eine Geschichte aus den Anfangszeiten meiner Zeit als Hausärztin. Nachdem ich in großen Diabetesambulanzen gearbeitet habe, habe ich 2003 eine Hausarztpraxis übernommen am Stadtrand von Wien. Und eine ganz liebe Kollegin ist eben in Pension gegangen und deren Praxis durfte ich übernehmen.
Und sie hat mir viel erzählt und unter anderem hat sie mir gesagt, Da gibt es ein Ehepaar, die sind jetzt seit fünf oder sechs Wochen bei mir in der Ordination, aber ich habe immer nur die Dame gesehen, den Mann noch gar nicht. Sie sagt, er ist zu Hause und er liegt nur im Bett. Sag ich, was? Eigenartig sagt sie, ja.
Ich meine, sie ist schon über 75 und ihr Mann ist noch ein bisschen älter, aber sie holt für ihn nur, schau her, diese zwei Blutdruckmedikamente Und das waren zwei eher altmodische Blutdruckmedikamente und meine Kollegin sagt noch weißt du die beiden sind vom land nach wien gezogen weil da die schwiegerkinder also die tochter und der schwiegersohn in der nähe sind und sie sagt ihr mann hat eben ein schwaches herz und er nimmt nur diese zwei altmodischen medikamente ge bitte schau dass du bald einmal ein hausbesuch machst schau dir die geschichte an Ich war ihr sehr dankbar gesagt, getan, ich bin zu diesem Ehepaar hingefahren.
Ich habe die Dame sogar ein bisschen überreden müssen, weil sie gemeint hat, ja, das ist schon so lang so, dass ihr Mann im Bett liegt und ja, was soll halt das? Und was ich vorgefunden habe, war der klassische Patient mit ganz schwerer Herzschwäche, mit erhöhtem Oberkörper im Bett gelegen, Kissen untergelegt, so fast sitzend und dann sage ich, naja und was ist mit raussetzen und so, sagt seine Frau, ja das versuchen wir immer wieder, aber nach eineinhalb zwei Stunden bekommt er blaue Lippen und Atemnot und er verlangt dann gleich wieder zurück ins Bett gebracht zu werden.
Ich muss dazu sagen, der Herr war bestens gepflegt. Keine offenen Stellen, die Haut intakt, da haben sich die Familie und auch, ich glaube, noch ein Helferchen, eine Krankenschwester haben sich da wirklich, wirklich große Mühe gegeben und das ganz super gemacht. Ich war mittelmäßig entsetzt, habe einmal als erstes eine Blutabnahme veranlasst sprich ich bin gleich am nächsten Tag um halb sieben in der Früh vorbeigefahren, habe das Blut abgenommen, ins Labor gebracht und habe dann einen mir bekannten, sehr netten Kardiologen angerufen und gesagt, du bitte, ich komme da allein nicht weiter, kannst du zu dem Ehepaar hinfahren, ich mache dir ein komplettes Labor, schau dir das an.
Nun, er ist hingefahren und ruft mich zurück und sagt, so etwas sollte es schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr geben. Ein Patient mit einer ganz schweren Herzinsuffizienz und er hat keines der modernen Medikamente, weil das Ganze halt schon jahrelang bestanden hat und irgendwer hat den hohen Blutdruck behandelt und dann ist es immer so weitergeführt worden und nie näher hingeschaut worden.
Die Herzschwäche wurde schlimmer und schlimmer und der Patient ist letztlich im Bett gelandet Dieser sehr erfahrene Kardiologe hat dann die moderne Therapie mit Medikamenten begonnen und innerhalb von, ich glaube, zwei Monaten aufdosiert, mehrere Medikamente. Der Patient hat zuerst ein bisschen gemeckert weil er so viel schlucken musste.
Was soll ich Ihnen sagen? Vier Monate später ist er den ganzen Tag aufgewesen, hat sich nach dem Mittagessen noch hingelegt für eineinhalb Stunden, um sich auszuruhen, er konnte sogar auf die Terrasse die bei dieser kleinen Wohnung dabei war, Und seine ganze Freude war dann noch ein Katzl, das sich die zwei genommen haben.
Und er hat im Rahmen der Wohnung sehr gut leben können und zu Weihnachten war er dann sogar bei der Tochter und den Enkelkindern am Weihnachtsabend und damit war das Eis gebrochen und sie haben wieder Besuche gemacht. Ja er war schwach ja, er musste regelmäßig zur Kontrolle zum Kardiologen aber er hat noch, ich glaube, sechs wirklich gute Jahre gehabt.
Und da sieht man, was moderne Therapie kann. Heute erzähle ich Ihnen deshalb was über das, was ich in Graz gerade gehört habe bei der Fortbildung und was man halt allgemein so weiß über den Zusammenhang von Diabetes und Herzschwäche und worauf Sie bitte wirklich achten sollen, damit Ihnen sowas nicht passiert.
Ja, nochmal herzlich willkommen. Ich bin Susanne Pusarnig, Ärztin für Allgemeinmedizin, hier die Zuckertante im Internet. Ich begleite und betreue Menschen mit Diabetes seit mehr als 25 Jahren und eine Zeit lang war ich eben auch Hausärztin mit allen Kassen. Und habe da diese Geschichte erlebt, die ich Ihnen am Anfang erzählt habe.
Herzschwäche. Herzschwäche Herzmuskel der schwächer wird, das ist ganz was Häufiges. Wir werden davon sprechen, was das eigentlich ist, wie man auf die Idee kommen könnte, dass vielleicht das Herz schwächer wird, weil das ist am Anfang gar nicht so leicht zu bemerken. Dann, warum das bei Diabetes häufiger ist, Und als Wichtigstes natürlich wieder im dritten Teil, was Sie dagegen tun können, damit es Ihnen möglichst lang gut geht, selbst wenn Ihr Herz vielleicht schon ein bisschen schwächer ist.
Also, wie kann man bemerken, dass der Herzmuskel schwächer wird? Das ist nicht so wie beim Herzinfarkt Beim Herzinfarkt ist es eindeutig Meistens starke Schmerzen und man weiß ziemlich schnell, da ist wirklich was los. Und Rettung und Spital und hoffentlich rechtzeitig, dass man es mit Medikamenten und vielleicht mit einem Herzkatheter auffangen kann, das kennen wir alle.
Die Herzschwäche, der Herzmuskel der versagt nicht von einem Tag auf den anderen. Das geht langsam und schleichend. Und leider, alles was so langsam daherkommt, das bemerken wir Menschen sehr schlecht. Menschen gewöhnen sich an so vieles. Es ist ja auch gut, dass man sich an Behinderungen zum Beispiel gewöhnt und nicht nonstop unglücklich drüber ist.
Aber es kann tückisch sein, wenn man übersieht dass man etwas hat, wo man gut helfen kann. Die Anzeichen für Herzschwäche die können auch auf andere Dinge hindeuten. Ich sage es Ihnen zuerst einmal, was Sie da spüren können. Also, das häufigste und bekannteste sind sicherlich die geschwollenen Beine. Dass sie bemerken vor allem am Abend, dass die Beine zuerst um die Knöchel herum dicker werden, so wie man immer sagt, man hat Wasser in den Beinen.
Das kann damit zu tun haben, dass das Herz nicht mehr kräftig genug ist, Während des Tages, wenn Sie ja meistens in aufrechter Position sind, die Flüssigkeit zurückzubunden zum Herzen. Und dann sammelt es sich halt im Gewebe und klassischerweise hat man dann geschwollene Beine. Ich rede jetzt nicht von geschwollenen Beinen nach einem Langstreckenflug um die halbe Welt, das ist was anderes, aber wenn Sie bemerken, dass die Beine am Abend doch dicker sind, dass Sie ein bamstiges Gefühl haben, dass dann vielleicht die Schwellung schon über den Knöchel raufgeht, Das wäre so ein Anzeichen.
Wenn man sich dann hinlegt, dann beginnt die Niere dieses Wasser auszuscheiden und also wenn sie dreimal auf die Nacht auf die Toilette müssen, dann ist es meistens nicht der hohe Blutzucker, dann ist ganz oft auch zum Beispiel eine Herzschwäche dabei. Wenn das Herz schwächer ist, tun wir uns auch schwer bei körperlicher Belastung beim Sport oder auch beim Stiegensteigen.
Der Klassiker wenn man früher in den dritten Stock in einem Zug raufgegangen ist, dann muss man jetzt immer wieder stehen bleiben. Man bekommt viel leichter Atemnot. Ja, das kann viele andere Ursachen haben. Ein schwer entgleister Diabetes zum Beispiel mit sehr hohen Werten da wird man auch von den Muskeln her schwächer.
Aber diese zunehmende Schwäche und diese Luftnot und die Atemnot, das kann auch ein Hinweis sein auf eine Herzschwäche. Natürlich sind die Menschen dann dauernd müde und etwas, was auch oft nicht mit dem Herzen in Verbindung gebracht wird, so ein trockener Husten der nicht und nicht weggeht. Jetzt nicht, wenn sie einen Infekt gehabt haben und dann einmal zwei, drei Wochen hinterher noch ein bisschen husten sondern so ein Hüsteln ein Husten wo man eigentlich nicht weiß, warum und der die ganze Zeit und immer wieder da ist.
Und wenn das schlechter wird, wenn das Herz noch schwächer wird, dann bemerkt man schon beim Sprechen, dass Menschen Luft schöpfen müssen, nach einem halben Satz schon. Das kann man richtig hören. Da ist das Herz dann meistens schon deutlich geschwächt. Wenn Sie diese Dinge spüren, dann bitte ab zum Arzt.
Also, verringerte körperliche Leistungsfähigkeit, schneller aus dem Atem kommen, Die geschwollenen Beine oder die Knöchelödeme, wie wir sagen, die geschwollenen Knöchel das häufigere Urinieren, die Müdigkeit. Beim Arzt das ansprechen und der Arzt wird natürlich dann auch noch nach anderen Ursachen schauen.
Zum Beispiel Atemnot kann natürlich auch von irgendeiner Lungenkrankheit daherkommen und da gibt es auch welche, die wirklich häufig sind. Das gehört wirklich angesehen Deshalb wird er ziemlich sicher ein Lungenröntgen fahren lassen, eine KG schreiben und eine Blutabnahme machen. Blutabnahme mit den üblichen Verdächtigen, Blutbild, Leber Nierenwerte und so weiter.
Und ein guter Marker dafür ist das NT-Pro-BMP, aber das weiß Ihr Arzt, dass er das machen soll. Und wenn diese Befunde beisammen sind, dann ist es halt schon eine gute Idee, das Ganze einmal einem Facharzt für Kardiologie zu zeigen, also einem Facharzt für Innere Medizin mit Spezialisierung auf Herzkrankheiten Und die Untersuchung, bei der man direkt sehen kann, wie stark das Herz arbeitet, wie stark der Muskel ist, das ist der Herzultraschall.
Das tut überhaupt nicht weh das ist nur eine Ultraschalluntersuchung bei der der Arzt oder die Ärztin neben Ihnen sitzt und sich wirklich das Herz anschauen kann in der Bewegung wie der Muskel tut und wie stark es pumpt. Das ist wirklich eine feine und harmlose Untersuchung die so viel bringt. Ja, das war es schon einmal, was zur Diagnose führt.
Jetzt ist natürlich wirklich die Frage, warum erzähle ich das gerade jetzt in meinem Podcast, wo ja vor allem Menschen mit Typ 2 Diabetes zuhören. Naja, weil es bei Diabetes wieder einmal viel, viel häufiger ist. Herzschwäche, Herzinsuffizienz haben schon normalerweise bei den über 70-Jährigen jeder Zehnte, 10%.
Und wenn man dazu noch Diabetes hat, dann ist das zwei- bis vierfach erhöht. Das heißt, das wäre dann bei den über 70-Jährigen jeder Dritte und mehr. Das ist wirklich, wirklich viel. Von daher ernst nehmen, Anzeichen beachten und ich finde ja, obwohl es nicht in den Leitlinien steht, es ist eine gute Idee bei Menschen mit Diabetes einmal im Jahr ein EKG zu schreiben, denn es kann auch einmal ein Vorhofflimmern aufgetreten sein und das trägt dann möglicherweise auch dazu bei, dass das Herz schwächer wird.
Das ist jetzt meine persönliche Meinung, steht nicht in den Leitlinien für die unbedingt nötigen Vorsorgeuntersuchungen bei Diabetes, aber einmal im Jahr EKG, zum Beispiel im Rahmen einer gesunden Untersuchung, da kann man es dazu machen. Das ist schon wirklich, wirklich sinnvoll. Jetzt ist natürlich wieder einmal die Frage, warum sind die Diabetiker schon wieder häufiger betroffen, wie bei so vielen anderen Krankheiten.
Das eine ist, dass wir wissen, dass hohe Zuckerwerte sich anlagern können in der Innenwand der Blutgefäße, dieser dünnen Schleuche, durch die das Blut fließt Und eine Verengung der Herzkranzgefäße zum Beispiel muss nicht immer Schmerzen machen und nicht immer gleich einen Herzinfarkt auslösen. Wenn der Herzmuskel selber schlechter durchblutet wird, ist es nicht unlogisch dass der auch schwächer wird.
Allerdings bei Diabetes hat man halt auch oft so im ganzen Körper ganz leichte Entzündungsprozesse, die jetzt nichts mit Bakterien oder Viren zu tun haben. Und es sind auch gewisse Immunprozesse, die dazu beitragen, dass die Herzmuskulatur schwächer wird. Also, Gerade bei Typ 2 Diabetes daran denken kann einmal sein und nicht jedes Müderwerden und nicht, wenn man weniger Luft kriegt beim Stiegensteigen, nicht immer denken, das ist das Alter, sondern das durchaus beim Arzt einmal ansprechen.
Ja und was ist, wenn dann die Diagnose gestellt wird? Stirbt man dann gleich? Nein, zum Glück nicht. Man kann heute mit Herzinsuffizienz fast genauso lang leben wie alle anderen auch. Aber es gehört halt wirklich behandelt. Und dem Herzen sollte man helfen, bevor es ganz schwach ist. Und das Schöne daran ist, eines der wichtigsten Medikamente bei Herzinsuffizienz ist gleichzeitig eines der besten Diabetes-Medikamente.
Das Dapaglifozin oder das Empaglifozin, das Jadians oder das Voxiga, das ohnehin viele schon nehmen. Wenn Sie darüber mehr wissen wollen, ich habe ja in meiner Medikamentensuchmaschine alle Medikamente besprochen. Ich gebe Ihnen den Link gerne in die Beschreibung von dieser Podcast-Folge. Sie können bei uns in der App der Zuckertante da gerne nachschauen.
Übrigens ja, ja ja, ich habe jetzt meine neue App und ich bin riesig stolz drauf. Vielleicht mögen Sie ja reinschauen. Aber zurück zur Behandlung der Herzschwäche. Ja, es endet damit, dass Sie Tabletten schlucken müssen. Gar nicht zu wenige. Es sind vier Medikamente und Sie brauchen sie alle. Und Sie brauchen sie in der richtigen, teilweise auch höheren Dosierung.
Ja, ich weiß, es ist nicht lustig zusätzlich zu allem anderen noch vier Tabletten zu nehmen, aber das sind halt die Game Changer. Das sind halt die Medikamente die bewirken dass man nicht im Lehnstuhl und im Bett landet sondern dass man möglichst, möglichst lang leistungsfähig bleibt. Und das Allerwichtigste dabei ist, diese Medikamente regelmäßig zu nehmen.
Sie brauchen ja nur logisch nachdenken. Wenn der Herzmuskel schwächer ist, Dann muss der sich ja sehr anstrengen um zu arbeiten. Und unser Herz schlägt mindestens 60 Mal pro Minute, 24 Stunden am Tag. Jetzt stellen Sie sich vor, wenn Sie diesem Organ dann schwächer wird, ein paar Tage Hilfe geben, Unterstützung geben in Form von Tabletten und dann wieder nicht und dann wieder nur zwei und dann wieder nur drei und dann vielleicht nur eins und dann wieder alle vier.
Bitte machen Sie das nicht. Wenn Sie meinen, das nicht zu vertragen besprechen Sie es mit dem Arzt mit der Ärztin. Aber wenn Sie dann die Einstellung haben, die für Sie passt und wo Sie alles gut vertragen, bitte richten Sie sich Ihre Medikamente her, kaufen Sie sich eine schicke Tablettenbox, die müssen nicht so grauslich sein wie die in der Apotheke, die gibt es bei großen Versendern Durchaus auch in hübscheren Styles, also hübschere Behältnisse, richten Sie sich sehr und schlucken Sie das ganze Zeug in der Früh und am Abend mit ordentlich Wasser hinten nach und fertig.
Und Sie haben ganz, ganz viel für Ihr Herz gemacht. Das Wichtigste gerade bei der Herzschwäche, ist wirklich die Dinge regelmäßig zu nehmen. Und natürlich auch zu schauen, dass man das Gefäßsystem nicht noch zusätzlich belastet mit so Dingen wie zum Beispiel zu hohes Cholesterin oder zu hoher Blutdruck Ja, das sind wieder Medikamente, aber gerade in der Situation, es bringt halt wirklich was.
Wichtig ist auch immer, dass Sie versuchen, so mobil zu bleiben wie nur möglich, ein bisschen Bewegung zu machen, ein bisschen zu trainieren in Absprache mit dem Arzt sich nicht massiv zu überfordern aber nicht einfach aufzuhören. Nicht immer gleich nachgeben, sondern weiterhin spazieren gehen, weiterhin ein bisschen stehen steigen und so weiter.
Ganz häufig wird Ihnen bei einer Herzinsuffizienztherapie Ihr Arzt auch empfehlen, dass Sie täglich auf die Waage gehen. Und das vor allem deshalb, um zu schauen, wie viel Wasser Sie einlagern. Und wenn Sie dort zwei Kilo Gewicht innerhalb von ein paar Tagen zunehmen, Oder von einem Tag auf den anderen oder innerhalb von drei Tagen zwei Kilo zunehmen, das schaffen sie nicht mit Essen.
Wenn sie das erleben, dann ist es sehr wahrscheinlich so, dass das Herz etwas schwächer geworden ist und die Flüssigkeit nicht ausscheiden kann. Manche Menschen mit Herzinsuffizienz haben dann die Anweisung, ein bisschen mehr von den Entwässerungstabletten zu nehmen und auf jeden Fall sich dann halt auch beim Arzt zu melden um zu schauen, ob die Therapie noch passt.
Also, das Wichtige dabei ist, wieder einmal rechtzeitig erkennen. Denn wenn Sie rechtzeitig drauf kommen, dann kann man das Herz unterstützen mit den Medikamenten schon ganz am Anfang und dann wird es gar nie so schlimm. Das ist wirklich bei der Herzinsuffizienz ganz, ganz wichtig. Sprechen Sie den Arzt oder die Ärztin darauf an, wenn Sie was davon bemerken.
Ja, ich weiß, es war ein Thema, das vielleicht wirklich... Ein bisschen Angst auch macht, aber ich bin jetzt weit schon im Pensionsalter und Sie wissen, es macht mir viel Spaß, Ihre Zuckertante zu sein und ich habe so tolle Verbesserungen in der Medizin erlebt. Von dem Zeitpunkt, wo ich studiert habe, ich sage es Ihnen und ich verrate Ihnen ein Geheimnis 1976 habe ich Matura gemacht, also Medizin studiert habe ich in den frühen 80er Jahren in der Klinik Von der Zeit bis heute, was sich da verändert hat, natürlich in der Diabetes-Therapie aber gerade auch in der Behandlung der Herzinsuffizienz das ist etwas, was mich fasziniert und was mich ganz einfach glücklich macht.
Weil wir damit so vielen Menschen mehr helfen können, als das noch vor 30, 40 Jahren der Fall war. Das ist einfach geil, so eine Zeit mitzuerleben. Ganz ehrlich, es ist einfach schön. Und weil mir das Ganze so viel Spaß macht, mache ich jetzt schnell noch Reklamen für mich selber, für die Zuckertante, denn mein großes Hobby ist ja alles das mit dem Internet.
Ich mache da ganz viel selber und jetzt habe ich tatsächlich eine App der Zuckertante. Da finden Sie drinnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, viele, viele Artikel zum Thema Diabetes in unserer Bibliothek die es in der App gibt. Und so wie ich jetzt diesen Podcast aufnehme, so nehme ich immer ein paar kunterbunte Gedanken auf, jeden Tag.
Das nennt sich die Morgengedanken. Und wenn ich nicht gerade darauf vergesse, aber an fast allen Tagen gibt es in der Früh ein paar Minuten zum Zuhören mit irgendeinem Diabetes-Thema. Und etwas, das mir untergekommen ist, etwas, das ich erlebt habe, etwas, das ich Ihnen erzählen mag, einmal von einem Patienten eine Geschichte, neue Entwicklungen, neue Entdeckungen, neue Technik alles, alles Mögliche Und ich weiß, dass viele Menschen, die bei mir in der App sind, sich das richtig gern anhören jeden Tag und das ist etwas, was mich auch sehr stolz macht.
Schauen Sie vorbei, Sie finden es unter app.zuckertante.at, einfach im Internet eingeben und dann werden Sie zu unserer App geführt und können sich dort anmelden für den offenen Bereich. Es gibt dann noch unseren Diabetes Club, wo wir uns dann treffen für regelmäßige Sprechstunden mit der Zuckertante, wo Sie mit mir selber direkt reden können und wo es auch noch zusätzliche Spezialinhalte gibt, vor allem unsere Kochrezeptesammlung.
Aber Sie können sich gern die App zuerst einmal einfach so anschauen. Kostet nichts, meldet man sich nur mit der E-Mail-Adresse an und einmal schauen, wie es Ihnen da bei uns gefällt. Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn manche von Ihnen, die zuhören, das einmal ausprobieren. Es ist nicht perfekt, weil ich das alles selber mache.
Manches funktioniert noch nicht so gut und ich bin immer dankbar, wenn mir dann jemand schreibt wann das aufgefallen ist, weil dann kann ich mich darum kümmern. Ich bin wirklich stolz drauf, ich finde es lustig ich finde es lieb und ich wünsche mir, dass Sie einmal vorbeischauen und sich registrieren und ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gut geht mit Ihrem Diabetes und dass Sie es auch schaffen, auf kleine Veränderungen aufmerksam zu sein und rechtzeitig mit Ihrem Arzt oder mit Ihrer Ärztin darüber zu sprechen.
Und jetzt verabschiede ich mich mit dem alten Gruß der Zuckertante Die Zogedante grüßt und wünscht allzeit gute Werte.