Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes

Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes

Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen!

00:00:01: Hier ist wieder einmal die Zuckerbante.

00:00:05: Ich lese sehr viel zum Thema TIP II Diabetes und es fasziniert mich sehr, wie viele neue Erkenntnisse es gibt.

00:00:15: Täglich erscheinen Studien zum Thema Tip II Diabetes größere und kleinere, bessere und schlechtere, längere und kürzere, komplizierte und einfache.

00:00:24: Natürlich sind vor allem diese Studien wichtig die in sehr guten Journals, in sehr guten Zeitschriften erscheinen wo sehr, sehr genau kontrolliert wird was da eingereicht wird und was da geschrieben wird von absoluten Fachleiten.

00:00:39: Und in zweiter Linie ist natürlich wichtig Was ist wichtig für Menschen mit Diabetes?

00:00:45: Und damit für meine tägliche Arbeit.

00:00:47: Außerdem höre ich gerne Podcasts.

00:00:50: Ich habe ja selbst einen an den hören sie gerade.

00:00:53: Da gibt es einen Von der IDE von amerikanischen Diabetesvereinigung.

00:00:57: Der bringt jedes Monat vier Studien.

00:01:01: Und da diskutieren Ärzte, meistens die, die an den Studien mit beteiligt waren auf einem medizinischen Niveau was dran wichtig ist und die suchen sich für sie interessantesten vier Studien des letzten Monats aus.

00:01:14: Ich denke mir schon lang spannende Geschichte.

00:01:17: Könnte man sowas nicht auch machen für all die Menschen mit Diabetes da draußen?

00:01:23: Die sind natürlich auch interessiert.

00:01:25: Genau das Mache ich jetzt.

00:01:28: Sie hören in dieser Podcastfolge meine Gedanken zu vier Studien, die im Juni-Zwanzig-Sächsundzwanzig erschienen sind.

00:01:37: Die Auswahl ist natürlich subjektiv.

00:01:39: Ich habe mich bemüht Studien zu nehmen, die für sie interessant sein können Vielleicht hab' ich was Wichtiges übersehen haben nichts damit zu tun, ob ich irgendeine Art der Behandlung oder irgendein Pharmafirma oder sonst was bevorzuge.

00:01:55: Ganz und gar nicht!

00:01:57: Es sind einfach Studien die mir aufgefallen sind und für sie zusammengefasst habe.

00:02:02: Gleich nach der Musik geht es los.

00:02:16: Nochmals herzlich willkommen!

00:02:17: Ich bin Dr.

00:02:18: Susanne Pousarnik, Ärztin für Allgemeinmedizin mit ganz großem Schwerpunkt Diabetes Meditus Typ II Und im Internet bin ich Ihnen wahrscheinlich bekannt als die Zuckertante.

00:02:29: Ja, und die Zuckerdante mag ja immer gerne guter verständliche Informationen weitergeben.

00:02:36: Und das was wir heute machen, das probiere ich uns einfach aus.

00:02:39: Ich erzähle Ihnen vier Studien.

00:02:42: Ich freue mich über Rückmeldungen.

00:02:44: Sie wissen eh die Geschichte mit Daumen hoch und Like und Sternchen geben.

00:02:47: Ich sage das sonst nie weil es mir ein bisschen blöd vorkommt Aber wo immer sie diesen Podcast hören Schreiben sie mir!

00:02:55: Schreiben Sie mir ob das eine gute Idee ist Weil vielleicht gibt es dann wieder mal sowas.

00:03:01: Also vier Studien, die mir im Juni-Zwanzig-Sächsenszwanzig aufgefallen sind.

00:03:10: Ich fange an mit der ersten Studie, die sich mit Kagri SEMA beschäftigt.

00:03:17: Das ist ein neues Kombinationsmedikament das in der Zeit den großen Studien untersucht wird und das heißt Kagrisema SEMA kommt von SEMA Glutit Und da spitzen manche von ihnen vielleicht schon die Ohren, weil sie das Wort kennen.

00:03:33: Semaglutit ist ja die Substanz im Ozempik und Wegovi – also ein Darmhormon, das ein hervorragendes Diabetes-Medikament ist – und dass auch manche Menschen helfen kann Gewicht abzunehmen.

00:03:46: Also in diesem neuen Kombimedikament, das gerade in Studien untersucht wird, ist dieses Semagglutit, die Substans aus Ozmpik und wegovi drin Das Krakenedit, das ist ein Amelienanalogon.

00:04:02: Das heißt da geht es ums Amelin haben Sie vielleicht noch nie gehört.

00:04:05: Amelin isst eine Atomone dass auch in der Bauchspeicheltrüse gebildet wird und zwar genau von den Zellen die Insulin erschütten von den Betterzellen.

00:04:16: Und immer wenn die Bauch Speicheltröse Insulin abgibt wird auch ein bisschen amelin ausgeschüttet hat sehr viel zu tun mit dem Zuckerstoffwechsel.

00:04:30: Einerseits ist es auch ein Hormon, dass die Mangentleerung etwas langsamer macht.

00:04:36: Es hilft uns uns satt zu fühlen und es kümmert sich darum das nicht so viel Zucker aus der Lebe ins Blut kommt Denn die Leber lässt ja immer genau soviel Blut.

00:04:51: Die Leber lässt ja immer genau so viel Zucker ins Blut fließen, wie ihr Menschlein gerade braucht.

00:04:56: Aber natürlich wenn der Blutzucker grad nach dem Essen ohnehin ansteigt und die Bauchspeichelgröße drauf mit mehr Insulin antwortet ist es auch klug, weil jemand der Leber sagt, passt schon im Moment brauchst nicht zu viel Zucker in das Blut abgeben wir haben eh, wir kriegen eh grad Nachschub.

00:05:11: Das ist wieder mal eine Geschichte wo Hormone feiner voneinander abgestimmt sind in gesunden Menschen unglaublich genau funktionieren.

00:05:21: Und Überraschung bei Menschen mit dem Zwei-Diabetes funktioniert dieses Zusammenspiel nicht so ganz!

00:05:29: Die Studien, in denen dieses neue Kombipräparat des Calcrisema untersucht wird, die heißen ReImagine – eins zwei und drei.

00:05:37: Das sind drei verschiedene Studien an drei verschiedenen Patientengruppen.

00:05:41: Die einen waren Menschen, die erst relativ kurz den Zwei Diabetes bekommen haben, Menschen die mit Ernährung und Bewegung allein halt nicht in den Zielbereich des Blutzuckers gekommen sind.

00:05:55: In der Remagin II das waren zwei tausend siebenhundert Leute, so eine ordentlich große Studie.

00:06:01: Das waren Menschen mit dem Zwei-Diabetes, die schon Medfamilien bekommen haben oder auch einen S-Gelte-Zweihemmer wie zum Beispiel das Jadians, dass M-Paklifozin oder das Voxiga, das Dapaklipozin.

00:06:15: Und diese Studie ist über sixty- acht Wochen, also einen Vierteljahre gelaufen.

00:06:20: und in der Reimaging III waren jetzt zweihundert siebziger Wachstöne drin die schon Basalinselin gespritzt haben.

00:06:27: Und Sie wissen viele Menschen scheiden sich damit mit Insulin anzufangen nicht zuletzt auch durch die Sorge dadurch Gewicht zuzunehmen In allen drei Studien das HBNC und das Gewicht schön runtergegangen.

00:06:43: Das HB Nc hat sich verbessert von ein Prozent, einer halben Prozent bis zum Schluss sogar über zwei Prozent bei denen die Insulin gespritzt haben.

00:06:55: Und da gibt es noch viele andere interessante Ergebnisse in diesen Studien.

00:07:00: Die, die schon Basalin-Insulin gespritzt haben, die haben ja immer die Sorgen mit dem Gewicht.

00:07:09: zwölf Prozent Gewichtabnehmern in diesen einen Vierteljahren.

00:07:11: Das sind natürlich Durchschnittswerte, aber das ist schon richtig, richtig gut bei Menschen deren Diabetes immerhin schon so weit fortgeschritten ist dass sie ins Linie spritzen müssen.

00:07:22: also in allen drei Gruppen waren deutliche Verbesserungen zu sehen klingt toll.

00:07:29: die Frage ist natürlich sofort immer nehmen wirkungen ja gibt es da sehr viele.

00:07:34: zwei Drittel der Teilnehmer haben was gespürt.

00:07:38: Eigentlich ja nicht die Wirkung und die Nebenwirkung, sondern das ist eigentlich die Wirkung vom Medikament.

00:07:43: Übelkeit, Völlegefühl, teilweise auch Verdauungsprobleme.

00:07:46: Also dieses neue Medikamente ist jetzt nichts was für jenen und für alle passt.

00:07:53: bei vielen gehen die Beschwerden dann auch bald wieder zurück und viele Vertragsache sehr gut auf Dauer gesehen.

00:08:01: Es ist interessant es ist spannend.

00:08:03: es ist nichts was man morgen in der Apotheke finden wird aber die Richtung stimmt.

00:08:08: Und das Schöne an diesen Studien ist auch immer, dass sehr viel mehr untersucht wird als nur die Zuckersenkung.

00:08:13: Da schaut man eben auch wie wirkt sich es auf den Leberstoffwechsel?

00:08:16: Auf die Gesundheit des Menschen ganz allgemein!

00:08:19: Das heißt... Wir behandeln nicht mehr nur irgendwelche Zuckerwerte, die auf einem Blattl Papier vom Labor stehen.

00:08:27: Es wird sehr genauer geschaut.

00:08:29: Wie ist es mit dem Herz-Kreislaufrisiko verbessert sich da was und so weiter.

00:08:33: Die Diabetesmedizin wird viel offener Viel breiter und kümmert sich viel mehr um den ganzen Menschen, das ist generell ein wunderschöner Trend.

00:08:45: Studie Nummer zwei die ich Ihnen erzählen möchte Die Connect-Studie.

00:08:50: Das ist eine Studie die etwas bestätigt von dem ich ohnehin schon lang überzeugt bin Und es ist immer lustig wenn dann Daten dazukommen.

00:08:58: Ich arbeite ja ganz viel mit Menschen Mit dem zweiten Diabetes in meiner Ordination auch Es sind viele dabei die noch keine Insulin spritzen Und die, die zu mir kommen, hätten ja gern das was besser wird.

00:09:09: Wenn ich etwas verbessern will dann ist es immer gut wenn ich vorher weiß wo ich überhaupt stehe und wenn ich die Verbesserung halt auch direkt sehen kann.

00:09:18: Damit sind wir bei den Zuckersensoren.

00:09:21: Die von den Krankenkassen in Österreich und Deutschland werden nur dumpy bewilligt dürfen.

00:09:25: Wenn jemand Insulin spritzt zwei Sorten Insulin ein langsames Insulin als Basis schnelles zum Essen je nach Essen und Zuckerwerten.

00:09:34: Sie haben das alle schon gehört.

00:09:36: Zum Glück gibt es ja die Möglichkeit sich einem Probesensor auch kostenlos zu holen von den Firmen, die Sensoren anbieten.

00:09:43: Also ein bisschen einen Zugang hat man ja doch auch zumindest einmal oder zweimal oder dreimal wenn man noch kein Insulin spritzt und diese ConnectStudio hat eben gezeigt dass Auch bei Menschen, die noch keinen Insulin spritzen das tragen eine Sensors wirklich wirklich was bringen kann.

00:10:05: Und es nette ist diese Studie ist in Hausarztpraxen gelaufen in den USA bei zwei Hundert-Auchzig Erwachsener mit dem Zwei Diabetes die eben nur Tabletten genommen haben und die im Durchschnitt Sechzig Jahre alt waren also ganz normale Diabetiker hab ein C durchschnitt.

00:10:23: zu Beginn war acht Komma Acht Also wirklich Leute, die nicht wirklich gut eingestellt waren zum größten Teil.

00:10:30: Und eine Gruppe hat halt einen Sensor bekommen und die andere Gruppe haben normalen Blutzuckermessgeräte bekommen – sechs Monate lang.

00:10:42: In der Gruppe, die den Sensor getragen hat, den DEXCOM war danach das HBNC um Null, neun Prozent mehr gesunken, stärker gesunken als in einer Gruppe mit Fingerstichtemblutzucker gemessen hat.

00:10:57: Und man hat auch beim Sensor gesehen, dass die Leute fünf Stunden mehr pro Tag, fünf Stunden länger pro Tag den Zucker im Zielbereich gehalten haben zwischen siebzehn und hundertdachzig.

00:11:10: Das ist ein verdammt gutes Ergebnis!

00:11:12: Habe eine Zäsenkung von Nr.

00:11:13: neun Prozent?

00:11:14: Sie sind etwa so viel wie es sie zusammenkriegen meistens wenn sie ein neues Diabetes Medikament geben also auch da in den großen Studien irgendeine neue Tablette Menschen dazuzugeben, also ein weiteres Medikament nicht unbedingt erneuers.

00:11:28: Aber wenn ich als Ärztin eine weitere Tablette gegen Zucker dazugebe ist das sehr häufig dass das Habens C so um einen Prozent ungefähr sinkt und das kann halt das CGM, das kann der Sensor auch.

00:11:42: Das ist etwas was wirklich zeigt wie feind diese Geräte sind und wir hoffen ja alle dass die für mehr Menschen mit Diabetes zugänglich werden.

00:11:52: Die dritte Studie ist eine große Studie aus England.

00:11:58: In England gibt es riesengroße Datenbanken, anonymisiert natürlich mit Gesundheitsdaten von einem großen Teil der Bevölkerung und die haben sich angeschaut was passiert auf lange Sicht wenn Leute innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Diabetesdiagnose mindestens fünfzehn Prozent Gewicht abnehmen.

00:12:20: Also natürlich Menschen mit Diabetes-Diagnose, die stark übergewichtig waren bei der Diagnose.

00:12:25: es gibt ja auch schlanke Menschen, die zwei Diabetes bekommen.

00:12:28: um die geht's jetzt in der Studie nicht.

00:12:31: Das ist etwas was immer wieder interessant ist und das wir auch schon lang wissen dass diese ersten Jahre nach der Diagnose wirklich ein Zeitfenster sind wo eine Verbesserung der Zuckerwerte auf welcher Art auch immer auf Dauer für die nächsten Jahrzehnte unglaublich viel bringt.

00:12:52: Leute, die übergewichtig waren bei der Diabetes-Diagnose oder die Pöswahn und die mindestens fünfzehn Prozent Gewicht verloren haben, haben später Jahre später ein niedrigeres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfallen anderer Herzerkrankungen und auch für Gefäßverschlüsse.

00:13:10: Vierzehn prozent niedrigeres relatives Risiko egal.

00:13:14: Das Wichtige an dieser Studie für mich ist, ja es zeigt wie wichtig die ersten beiden Jahre sind.

00:13:20: Wie wichtig es ist die Zuckerwerte möglichst gleich einzufangen nicht allzu hoch und nicht all zu lange ansteigen zu lassen.

00:13:28: Es bedeutet aber nicht dass jetzt jeder ein unfähiger Trottel ist der es nicht schafft fünfzehn Prozent in den ersten zwei Jahren abzunehmen.

00:13:36: Es ist einfach ein Hinweis auf die Wichtigkeit diese ersten zwei Jahre Und da lohnt es sich, Diabetes ernst zu nehmen.

00:13:45: Und wissen Sie?

00:13:47: Meine ganze Zuckerdante und jetzt auch die neue App!

00:13:50: Ich det so gern die Leute erreichen, die frischste Diagnose-Tipp zwei Diabetes bekommen haben.

00:13:56: Auch hier mache ich nochmal Werbung.

00:13:59: wenn sie jemanden im bekannten Kreis haben von dem sie hören dass er die Diagnosis bekommen hat dann sind das ja Leid, die jede Menge Sorgen und Fragen haben bitte schicken's dir zu mir.

00:14:09: Ich versuche auch, meine App immer mehr auf Anfänger auszurichten.

00:14:12: Das dauert alles!

00:14:13: Sie wissen ich mache dort alles selber.

00:14:17: Ja jetzt fehlt aber noch die Studie Nummer vier und das ist eine Studie die kommt aus Deutschland wieder mal aus dem DDZ, dem Deutschen Diabetes Zentrum Die sich oft mit Grundlagenforschung beschaffen und beschäftigen und im Hintergrundsfenster zu gefallen.

00:14:36: Ich lasse es drin wenn ich keine Zeit habe das zu schneiden tut mir leid.

00:14:40: Also das sind, ist eine Studie aus Deutschland.

00:14:43: Aus dem DDZ, Deutsches Diabeteszentrum die oft Grundlagen Studien machen, Grundlagenforschung betreiben und auch andere spannende Dinge tun.

00:14:52: Die haben sich angeschaut was macht denn bei Menschen mit dem Zwei-Diabetes das Gluckogon?

00:14:59: Das Gluckogan ist auch ein ganz wichtiges Hormon aus der Bauchspeichlichtröse Und das Glucogon wird immer so als Gegenspieler des Insulin gehandelt.

00:15:09: Das Gluckagon schaut, dass wir genug Zucker im Blut haben auch wenn wir lange Zeit nichts essen.

00:15:17: Zum Beispiel in der Nacht.

00:15:18: oder sie wissen ja Menschen können mehrere Tage ohne Essen recht problemlos überleben.

00:15:23: Wasser braucht man ohne Flüssigkeit geht es relativ bald schief.

00:15:27: aber ohne Essen können menschenseuge Tiere erstaunlich lang drüber kommen.

00:15:31: und das funktioniert ja nur wenn aus der Leber immer Zucker ins Blut strömt, wenn die Leber Reserven aufbraucht.

00:15:40: Die Leber auch Zucker nachproduziert.

00:15:43: und wie sie das machen soll?

00:15:44: Das sagt ja teilweise eben dieses Glycogon.

00:15:48: Bei Menschen ohne Diabetes sind auch das Glychogon und Insulin feiner voneinander abgestimmt.

00:15:54: Da sind wir wieder am Anfang bei verschiedenen Hormonen, die miteinander reden, sich gegenseitig beeinflussen, eine unglaublich schlaue Ganz, ganz kleinteilige Art.

00:16:08: Also sehr, sehr genau!

00:16:11: Wenn man längere Zeit nichts ist, dann darf das Glycogon gerne der Leber sagen geben ein bisschen mehr Zucker ab.

00:16:17: und das soll so sein und es völlig normal hat auch bei gesunden so.

00:16:23: Fünfzig Menschen bekommen frisch die Diagnose II Diabetes und diese sind verglichen worden mit fünfzig ähnlichen Erwachsenen aber halt mit normalen Zuckerstoffwechseln.

00:16:34: Und dann hat man sich angeschaut wenn die was essen was passiert nach dem Essen mit Insulin und Gluckagon?

00:16:41: Und da zeigt sich, dass die Menschen, die den frisch entdeckten Tepzelldiabetes hatten, nach dem essen deutlich höhere Gluckagonspiegel haben als die, die halt keinen Diabetes haben.

00:16:54: Das bedeutet jetzt wieder das Hormon vermehrt im Blut ist, das die Leber auffordert mehr Zucker abzugeben.

00:17:03: Die Forscher reden davon Wahrscheinlich damit zu tun hat, dass die Leber schlechter auf das Hormon reagiert.

00:17:13: Eine Leber also hepatische Glucagonresistenz ist im Spiel.

00:17:17: Das klingt kompliziert und es ist auch kompliziert.

00:17:21: Ungefähr bedeutet, dass das die Leberschlechter auf dieses Glucogon reagiert.

00:17:26: Und da sind wir dann auch bei der Verbindung gegenüber zur Fettleber.

00:17:30: Das heißt jetzt für sie ganz praktisch Das ist eine Studie, die geht wirklich an die Grundlagen und das Zusammenspiel wichtiger Hormone.

00:17:40: Und es zeigt uns wieder einmal dass die Leber sehr wichtig ist im Stoffwechsel generell natürlich auch im Zuckerstoffwechsel und damit bei Diabetes.

00:17:50: Ganz praktisch folgt daraus Es schadet nicht ab und zu bei Typ II Diabetes auch mal Leberwerte bestimmen zu lassen Ob sie das brauchen, wer häufig sie das braucht und es entscheidet ihr Behandeln Dratzt oder ihre behandelnde Ärztin.

00:18:05: Eventuell einen Ultraschall machen wenn das jetzt gerade sinnvoll ist.

00:18:11: Wie es der Leber geht hat immer auch damit zu tun wie es ihnen mit ihren Zuckerwerten geht.

00:18:16: Gerade bei Diabetes ist die Leberstoffwechsel ganz wichtig.

00:18:20: Und da mal genauer hinzuschauen, sich zu überlegen wie es ist mit dem Alkoholkonsum.

00:18:25: Welche Medikamente nimmt man?

00:18:26: Wie viel Bewegung macht man?

00:18:28: Wieviel hat sich das Gewicht entwickelt?

00:18:30: Alle diese Dinge sind dafür wichtig!

00:18:33: Also auch das ist eine sehr, sehr interessante Arbeit aus der jetzt nicht sofort irgendein neues Wundermittel entsteht aber das uns wieder einmal hilft die Zusammenhänge besser zu verstehen So... Das war's fürs diesmal.

00:18:49: Natürlich Kann man sich das nicht merken?

00:18:52: Das ist auch gar nicht das Ziel dieser Podcast-Folge.

00:18:56: Ich habe aus dem Allen einen Artikel gemacht und die haben mich wirklich dran gesetzt, ordentlich Zeit reingesteckt und versuchte diese vier Studien für sie gut zu erklären.

00:19:07: Sie können sich den ganzen Text gern nach kostenlos runterladen entweder bei mir auf der Homepage oder noch lieber natürlich in der App der Zuckerdante.

00:19:16: Die App der Zuckerdante finden Sie übers Internet.

00:19:19: da geben Sie ein App.zuckerdante.at, ohne das www davon einfach app mit app.zuckerdante.t und können sich dann gerne einen kostenlosen Zugang machen mithilfe ihrer E-Mail Adresse.

00:19:36: Ich freue mich über alle Rückmeldungen.

00:19:40: Falls Sie sich jetzt die App.ZuckerDante.AT nicht gemerkt haben bitte einfach auf der Seite der ZuckerDante gehen.

00:19:47: ZUKERDANTE.AT AT weil ich Österreicherin bin.

00:19:50: Das kann man sich, glaube ich, leicht merken.

00:19:52: Und auch dort gibt es natürlich sofort die Verbindung zur App.

00:19:56: und in dieser App gibt's eben Diabetesneuigkeiten eine Community zum Austauschen in etwa so wie auf Facebook.

00:20:03: Es gibt Kurse für Menschen mit zwei Diabetes, die am Anfang stehen Es gibt Kursen zu jedem einzelnen Medikament und vieles, vieles mehr.

00:20:11: Ich bin dabei es aufzubauen.

00:20:12: wir werden bald unseren sechshundertsten Teilnehmer haben.

00:20:16: Vielleicht sind das ja dann auch Sie Gebühren feiern.

00:20:21: Die Zuckerdante grüßt und wünscht allzeit gute Werte!

Über diesen Podcast

Was genau sagt der HbA1c-Wert? Darf ich zu Weihnachten auch mal ein Plätzchen
mehr essen? Wie wirkt sich Stress aus auf meine Zuckerwerte? Was mache ich bei Überzucker und Unterzucker?

Im Podcast der Zuckertante gibt es Geschichten und viele Informationen für Neulinge und auch für die erfahrenen Diabetiker ist immer etwas dabei

Mein Name ist Dr. Susanne Pusarnig, ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin und im Internet "die Zuckertante". Ich begleite, berate und betreue Menschen mit Typ 2 Diabetes seit über 25 Jahren. Übers Internet und hier im Podcast kann ich viele Menschen erreichen, Angst vor Diabetes nehmen und alles was man als Diabetiker wissen sollte, verständnisvoll und humorvoll weitergeben..
Dieser Podcast ersetzt keinen Arztbesuch und dient rein zur Information und Aufklärung.

Noch viel mehr Informationen finden Sie auf meiner Webseite
www.zuckertante.at

von und mit Dr. Susanne Pusarnig

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