Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes

Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes

Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen bei der Zuckerdante.

00:00:03: Heute geist es wieder, die Zuckerdante liest!

00:00:07: Nun ihre Zuckertante, die liest natürlich ganz viel auch viele Bücher alle möglichen und manchmal auch unmöglichen aber auch sehr viel zu unserem Thema hier zum Diabetes Meditus Typ II.

00:00:21: Es geht also um Studien.

00:00:24: Ich habe ja voriges Monat eine kleine Serie begonnen.

00:00:28: Ich möchte Ihnen jedes Monat vier Studien zeigen, vorstellen die mir aufgefallen sind und immer Studien die auch was mit der Praxis zu tun haben.

00:00:39: Keine Grundlangforschung werde ich eher weniger bringen außer es ist wirklich ganz ganz spannend!

00:00:45: Ich bin nämlich überzeugt davon dass auch Menschen mit Diabetes wissen sollten was sich in der Wissenschaft tut und auch ein bisschen mitbekommen sollten, wie vielfältig es ist.

00:00:58: Und ich suche aber schon immer Studien aus die auch eben einen Praxis-Bezug haben.

00:01:03: Also los geht's!

00:01:04: Mit den Studien aus Juli twenty-sechsundzwanzig Ja im Juli zwanzig sechsundzwantzig sind mir einige Studien aufgefallen.

00:01:25: Ich habe nicht ganz so viel Zeit gehabt zum Lesen weil ich wieder drei Wochen Reheärztin war in Ordnenschlag.

00:01:30: Aber trotzdem Die erste Studie Die heißt Sustain Optimistisch.

00:01:35: Will ich Ihnen vorstellen?

00:01:37: Das ist etwas, was uns im Alltag immer wieder beschäftigt!

00:01:42: Da gibt es jemanden mit Typ II Diabetes der oder die bereits ein Langzeitinsulin einmal am Tag spritzt und irgendwie beginnen aber die Zuckerwerte wieder zu steigen obwohl dieser Mensch nichts anderes macht als davor.

00:01:54: Es ist ja dann ein Zeichen dass die Krankheit fortschreitet das die Bauchspeicheltröse schwächer wird Und es ist natürlich das einfachste zu sagen spritzen es halt ein bisserl mehr in Solinen.

00:02:05: Nur, wir wollen halt immer nur so wenig wie möglich fremd in Solin geben.

00:02:12: genug dass die Werte gut sind aber nicht mehr als dieser Körper unbedingt braucht.

00:02:17: und da ist jetzt die Frage können uns dann nicht den modernen Medikament helfen?

00:02:20: Die Chilpe waren... ...die Medikamente, die Ozempic heißen oder Tolisity oder Muncharo Und genau das hat diese Studie untersucht!

00:02:33: Geht auch ums Insulin, da geht es aber um die Technik.

00:02:37: Da geht's um Insulimpumpen und speziell um die, die schon automatisch sehr viel können – diese Hybrid-Closed Loopbumpen wie das heißt also Bumpen, die in gewissen Rahmen schon selber mitdenken können.

00:02:49: und bei Bumpe denkt man immer an Typ I Diabetes.

00:02:52: Es gibt aber doch auch schon Studien an Menschen mit Typ II Diabetes und Insulimbumper Und diese Daten wurden jetzt ausgewertet.

00:03:02: Da gibt es spannende Ergebnisse.

00:03:05: Die dritte Studie, da geht's um Bewegung.

00:03:08: Jetzt werden Sie sagen, naja, eh klar!

00:03:10: Bewegungsgut bei die zweite Diabetes ist nun wirklich nicht neu.

00:03:14: Ja eh... Aber in dieser Studie wurde eben sehr gut gemessen vorher und nachher nach einem Bewegungsprogramm Und da hat sich was Spannendes mit der geistigen Leistungsfähigkeit ergeben.

00:03:28: Lassen sie sich überraschen.

00:03:31: die muss ich ihnen sagen, weil es einfach mein Thema ist.

00:03:36: Die hat etwas bestätigt das mich ganz stolz und glücklich gackern lässt.

00:03:41: da geht's nämlich darum bringt es etwas wenn man Menschen Begleitung auch während nicht während zwischen zwei Arztterminen anbietet.

00:03:50: also gibt es es gibt ja Möglichkeiten dass man mit Patientinnen Patienten als Arzt Ärztin in Kontakt bleibt über Telefonanrufe Videokonferenzen oder Um Angebote wie zum Beispiel Onlinebetrag.

00:04:06: Und alle, die hier zuhören wissen ja unglaublich stolz ich auf unsere App bin und dass sich in unserer App eben ganz viel Informationen für Menschen mit dem Zwei-Diabetes zur Verfügung gestellt und etwas nettere und aufklärende und schulende Betreuung zwischen Arztterminen in unserem Diabetes Club wo jetzt nicht behandeln darf aber ganz viele Fragen beantworten darf die sich rund um Diabetes stellen, weil die Fragen kommen ja nicht dann mehr mal beim Arzt sitzt sondern in den vielen, vielen Tagen dazwischen.

00:04:38: Also die vierte Studie wollte ich Ihnen unbedingt zeigen und ich hoffe dass Sie sie genauso spannend finden wie ich.

00:04:49: Und jetzt beginnen wir einfach mit der ersten Studie Die heißt Sustain Optimize ist also Teil des Sustain Studienprogramms Und da geht es immer um Gelb I, konkret ums Sämmerklotet.

00:05:09: Die Ausgangssituation ist klar.

00:05:11: Jemand hat die Zwei-Diabetes behandelt ihn zuerst mit Tabletten.

00:05:15: Irgendwann reicht das nicht mehr aus weil die Epochspekiltröse schwächer wird, weil die Krankheit voranschreitet.

00:05:21: Nein!

00:05:22: Das ist nicht immer die Schuld des Patienten.

00:05:25: Der Zwei Diabetes ist eine Krankheit und die wird leider bei vielen Menschen von selber schlechter.

00:05:30: Und wenn die Tröse nicht mehr genug Insulin produzieren kann, dann steigen eben die Zuckerwerte.

00:05:36: Dann ist es oft so dass man mit Tabletten einfach nicht weiter kommt sondern das dieser Körper Unterstützung von Insulin braucht.

00:05:44: Klassische Bot-Pasal gestützte orale Therapie wie das so schön heißt also eine Behandlungsform wo die Menschen die Betismedikamente nehmen und wo unterstützt sind ein klein wenig lang wirksames Insulin.

00:05:58: dazu kommt dass der Bauchspeicheldrüse hilft.

00:06:03: Nun, weil Typ II Diabetes aber eine Krankheit ist die langsam schlechter wird, die chronisch prokredient ist bei einem sehr, sehr langsam, bei anderen deutlich schneller ist es dann oft so das dieses Insulin dazu in den Zeit lang ganz gut funktioniert.

00:06:19: und wir dann steigen die Werte halt weiter.

00:06:21: Und dann ist die Frage soll man jetzt einfach mehr Insulin geben oder bringt's etwas?

00:06:27: eines der neuen Medikamente dazuzugeben.

00:06:31: Diese Studie wurde mit Cema Clotid gemacht, mit OZEMPIG aber der Wirkmechanismus ist ja auch bei Tholesidium Monscharo sehr ähnlich.

00:06:39: Monscharros hat noch ein zweites Hormon.

00:06:41: dabei kann man also sicherlich auch übertragen.

00:06:44: und was dabei gemacht wurde?

00:06:46: vierzig Wochen lang fünfhundertsiebzig Erwachsene mit Typ II Diabetes und Übergewicht.

00:06:52: alle haben schon Basalinsulin verwendet.

00:06:55: Eines der Gängigen, also das Insulin-Clagin, das Lantos, das Semgli, Aber Sacklar in Deutschland oder ein Toucheo.

00:07:03: und in die Studie reingenommen wurden Leute, die maximal vierzig Einheiten einmal kräglich gespritzt haben – das ist auch vernünftig!

00:07:10: Damit hat man eine gute vergleichbare Gruppe und ihre Zuckeinstellung war eben nicht mehr optimal.

00:07:17: Und dann hat man diese Leute durch Zufall mit zuvor als Prinzip verteilt auf zwei Gruppen hat einfach das Insulin weiter angepasst bekommen, ihm bemühen gute Zuckerwerte zu erzielen.

00:07:28: Das heißt für den meisten Geheißen mehr

00:07:30: Spritzen.".

00:07:31: Der andere Gruppe hat das Semaclutid, das Ozentpig dazu bekommen – es ist dann gesteigert worden auf zwei Milligramm einmal wöchentlich.

00:07:40: und dann hat man geschaut was kommt raus?

00:07:43: Beide Behandlungen sowohl mehr Insulin als auch Ozentpic dazu um die Insulin-Dosis aber schrittweise reduzieren.

00:07:51: beide haben eine Verbesserung gebracht.

00:07:54: Die, die Ozenpig, Semotlotid dazu bekommen haben zum Basalinselin.

00:07:59: Die hatten ein dreiviertel Prozent tieferes HBNC als die wo man sich nur ums Insulin gekümmert hat.

00:08:06: Das ist wirklich ein wichtiger Unterschied.

00:08:08: aber noch auffälliger war, die den Ozenpic dazubekommen haben nach diesen vierzig Wochen circa zehn Monaten acht und halb Kilo weniger gehabt als der andere Gruppe.

00:08:19: das ist wirklich wirklich spannend.

00:08:22: auch gut zu wissen Unterzuckerungen, Hypoglykemin sind in der Gruppe die das Insulin reduziert haben und dafür Ozempig dazu bekommen haben nur halb so häufig vorgekommen wie in einer Gruppe wo einfach nur mit Insulin weitergearbeitet wurde.

00:08:38: Alles sehr fein!

00:08:40: Die andere Seite ist die berühmten Nebenwirkungen von diesen Chilpevan-Medikamenten, Ozeempig Trudyseli Monshara, die ja im Magendammtrakt wirken ungefähr zehnmal so viele Nebenwirkungen in der Gruppe, die das Ozeempig dazu bekommen haben wie in dieser Gruppe die nur mehr Insulin bekommen haben.

00:09:01: Was hat es da gegeben?

00:09:02: Das übliche Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall und Verstopfung.

00:09:07: Was heißt das jetzt?

00:09:08: Heißt das wenn man Gewicht- und Habens-Ca anschaut?

00:09:12: ja cool alle Säulen sofort jetzt Ozempig dazubekommen wenn sie Basisinsulin spritzen.

00:09:18: oder heisst es wenn man die Nebenwirkungen anschaut grauenhaft?

00:09:22: Niemandem geben wir es dazu.

00:09:23: Das geht doch nicht, dass die Leute Nebenwirkungen haben.

00:09:26: Sehen Sie weder das eine noch das andere stimmt?

00:09:29: Es kommt auf den Menschen an!

00:09:32: Wenn Basal-Insulin allein nicht reicht dann gibt's ja mehrere Wege.

00:09:36: mehr Insulin geben ist einer Jill.

00:09:38: Bewander zugeben ist einer und der hat halt noch die Vorteile zum puncto Gewicht, dass man weniger Insulin spritzt Und dazu noch den Schutz aufs Herz und die weiteren positiven Eigenschaften dieser Hormone, nur wenn es nicht vertragen wird dann hilft sehr nichts.

00:09:56: Für mich ist das FATIS aus dieser Studie.

00:09:59: erstens einmal eine Studie die wirklich direkt den Alltag abbildet in unseren Ordinationen und Ambulanzen Und Es kann eine gute Möglichkeit sein Nicht nur mit Insulin zu arbeiten sondern zum Insulin so ein modernes Medikament dazugeben.

00:10:16: Es kann für viele Menschen passen Es muss für den Einzelnen nicht das Richtige sein.

00:10:22: wie sehr oft kommt es auf Begleitung an und ein Stück Wert auch auf Ausprobieren, also den Körper zu fragen magst du das haben?

00:10:31: Kommst du damit zurecht oder magst Du's gar nicht.

00:10:36: In der nächsten Studie gehts auch um Insulin aber diesmal um die Technik und zwar um die Insulinpumpen.

00:10:44: da denkt man ja immer jaja!

00:10:45: Die Menschen mit dem Eins Diabetes, die laufen mit Sensor rum, die laufen mit Pumper rum.

00:10:50: Aber wie ist es eigentlich bei Typ II Diabetes?

00:10:54: Bringt da die Insulinpumpe, was und wenn ja welche Art der Insulin-Pumpe.

00:10:59: Und das hat sich eine Studie angeschaut, die geschaut hat wo gibt's den Daten?

00:11:04: in guten Studien über Menschen, die kompliziert die Insulintherapien machen also alle D, die ein Basisinsulin einen bis zwei Mal am Tag spritzen und die zusätzlich vor jedem Essen sich ausrechnen wie viel schnelles Insulin sie brauchen Also Menschen, die auch berechnen wie viel Kronnhydrate werde ich denn da gleich essen.

00:11:24: Dann noch berücksichtigen wo ist denn mein Zucker?

00:11:27: Ist der vielleicht zu hoch?

00:11:28: Brauche ich mehr Insulin oder ist er ein bisschen zu tief?

00:11:32: Oder werde ich Bewegung machen in den nächsten Stunden oder oder oder also Insulintherapien, die aufwendig sind, wo man was wissen muss, wo Man einiges lernen muss.

00:11:43: Die gibt es ja auch bei Typ zwei immer mehr und mehr.

00:11:46: Und da jetzt immer mehr Menschen Typ II Diabetes schon im jungen Alter bekommen, gibt es natürlich auch immer mehr und mehr die dann wenn die Trüse schwächer wird.

00:11:56: Immer mehr Insulin und immer häufiger Insulin brauchen und zuletzt eben auch so relativ komplizierte Behandlungsformen.

00:12:05: Diese Übersichtsarbeit, die ich Ihnen da erzählen möchte hat verschiedene Gruppen verglichen und zwar die, die eben so wie ich es gerade erzählt habe, mehrmals am Tag Insulin spritzen.

00:12:18: Dann die normalen Insulinpumpen althergebrachte, kann man jetzt schon sagen haben, also Insulimpumpen, die rund um die Uhr die Basis verlässlich abgeben und wo man vor jedem Essen halt sagen muss liebe Pumpe!

00:12:32: Ich esse jetzt zu unserer Vikramkohlenthydrate.

00:12:35: und dann schlägt die Pumppe mit ihrem kleinen eingebauten Computer vor, wie viel Insulin sie abgeben soll Für die entsprechende Mahlzeit.

00:12:43: der Mensch muss sich überlegen, passt das so?

00:12:46: und dann die Pumpe tun lassen oder halt die Menge ändern.

00:12:50: Dann wurde damit verglichen Menschen, die modernere Pumpen haben, die schon einiges selber machen.

00:12:56: Das nennt sich dann Hybrid-Closed Loop.

00:12:58: Das sind Systeme, die wenn der Zucker runterrutscht, das Insulin reduzieren und so versuchen ihren Menschen vor einer Unterzuckerung eine Hypo zu bewahren.

00:13:08: Das sind Systeme, die leichte Anstiege selbstständig korrigieren.

00:13:12: Auch wenn man eine Kleinigkeit ist teilweise schon sehr gut selber korrigiren können wo der Mensch aber immer noch die Information geben muss ich esse jetzt eine größere Mahlzeit mit so viel Kramkohlenthydraten wo also sehr viele Mitarbeiter des Menschen noch nötig ist.

00:13:28: und es war dann auch noch ein paar Menschen in diesen Studien die verglichen worden sind die schon voll automatische Systeme haben noch nicht so zugelassen sind, dass man sie als Medizinprodukt ganz einfach bekommen kann.

00:13:43: Die Studiendauer von den Studien die da angeschaut wurden war im Mittel relativ kurz.

00:13:48: es waren so im Durchschnitt zwölf Wochen aber immerhin.

00:13:52: und was sich gezeigt hat war das Menschen mit Typ II Diabetes unter komplizierten Insulintherapien wenn Sie diese fortgeschrittenen Bomben diese Hybrid-Closed Loop Systeme verwenden deutlich stabilere Werte haben, habe ein C-Lag im Durchschnitt um Null, acht tiefer und noch viel besser.

00:14:14: Die Time in Range ist um sechzehn Prozent besser geworden.

00:14:18: Time in range heißt wieviel Prozent der Zeit liegt der Zucker zwischen siebzigund hundert achtzig also im Zielbereich?

00:14:25: Und Sechzehntprozent mehr time in range bedeutet fast vier Stunden mehr pro Tag im Ziel Bereich.

00:14:34: ein gutes gutes Ergebnis.

00:14:38: Das ist ein toller Fortschritt, wenn man so eine Therapie hat!

00:14:42: Da sieht man das auch bei Menschen mit Typ II Diabetes Insulinbumpen wirklich was bringen kann.

00:14:49: Übrigens auch die klassischen Insulinbumpen, wo man noch mehr selber machen muss – auch die bringen einen Vorteil.

00:14:55: Aber diese etwas fortgeschritteneren Bumpen sind also bei Typ II-Diabetes eine richtig gute Lösung.

00:15:04: Natürlich interessiert es uns jetzt auch, wie schaut das auf lange Sicht aus?

00:15:08: Auf Jahre und Jahrzehnte mit Unterzuckerungen Gewicht Lebensqualität.

00:15:13: Wie belastend ist es für die Menschen eine Pumpe zu haben und letztlich auch wie viel kostet's?

00:15:18: Das kann diese Studie nicht beantworten.

00:15:20: aber Es geht darum dass wir als Ärztinnen und Ärzte immer mehr daran denken solche automatischen oder hypatomatische Systeme Menschen anzubieten, auch mit dem Zwei-Diabetes wenn sie eben komplizierte Insulintherapien machen.

00:15:40: Jetzt kommen wir zu einem Thema das viele Menschen mit dem Zweidiabetes gar nicht gern hören nämlich Bewegung.

00:15:49: Tja überall liest man und hört man bewegen Sie sich mehr aus?

00:15:54: der Trainingkrafttraining Sie sollten machen Und Sie sollten mehr Bewegung machen?

00:16:00: Das hört man.

00:16:01: Das wird oft auch in Beratungsgesprächen gesagt beim Arzt, bei der Diabetesberaterin.

00:16:07: Es ist ungefähr so sinnvoll wie Sie sollten sich weniger Stress machen!

00:16:12: Die Frage ist dann immer ja was soll ich denn konkret tun?

00:16:15: Und oft wenn Menschen dann ganz mit guten Willen und guten Vorsätzen beginnen mit Bewegung überfordern sie sich und lassen es bald wieder bleiben.

00:16:25: Da gibt's eine nette kleinere Studie wo immerhin hundertdrei Erwachsene untersucht worden sind, hundert drei Erwachsenen mit viel Bauchfett, mit Übergewicht und Typ II Diabetes im Durchschnitt neunundvierzig Jahre alt.

00:16:40: Die Hälfte davon – einundfünfzig Leute haben einfach soweit getan wie gewohnt und haben natürlich gewusst sie sollen mehr Bewegung machen!

00:16:47: Die andere Hälfe?

00:16:49: Zweiundfünftig Menschen bekamen ein sechzehn-wöchiges kombiniertes Trainingsprogramm als eine Kraftausdauer.

00:16:56: Und das Tolle daran war Bei diesem Programm hat man wirklich genau geschaut, was tut jemandem gut?

00:17:03: Was kann jemand leisten?

00:17:05: Was ist die optimale Belastung?

00:17:07: Ganz ganz einzigartig und individuell für jeden Menschen.

00:17:11: Natürlich haben die Vorstatt dann wissen wollen, was hat sich denn verändert?

00:17:17: Und das Wichtigste war wie viel hat sich die Fettmasse verändert?

00:17:22: Die waren ja alle übergewichtigt und haben Bauchfett gehabt und wir wissen ja, dass Fett im Bauch ist besonders gefährlich in Richtung Herzinfarkt und schlagern voll und so weiter.

00:17:32: Nach sechzehn Wochen hat die Trainingsgruppe... ...Eins, zwei Kilogramm mehr Fettmasse verloren.

00:17:40: Eins, zwei Kilo, ein Kilo zwanzig!

00:17:43: Das sind fünf backerln Butter.

00:17:45: Das nächste Mal wenn sie im Supermarkt sind, stellen Sie sich vor ein Regal.

00:17:48: Schauen Sie sich fünf Bäckchen Butter a twohundfünfzig Gramm an.

00:17:53: Ungefähr so viel Fett haben diese Leute nur sechzen Wochen durch ein an sie genau angepasstes Training verlieren können.

00:18:01: Sie haben mehr Muskeln in den Beinen gehabt und man hat dann sogar einen MRT gemacht, wo man ganz genau schauen konnte und da hat man gesehen dass wirklich dieses Bauchfett weniger geworden ist.

00:18:13: Und ein ganz spannender eigentlich Nebenbefund dieser Studie Die Forscher haben auch geschaut wie schaut es denn mit der geistigen Leistungsfähigkeit ab?

00:18:23: Und die Trainingsgruppe, die du das Training bekommen haben, waren da besser nach sechzehn Wochen.

00:18:29: Und Leute, das waren keine Oldies, die waren im Schnitt fünfzig Jahre alt!

00:18:33: Die sind besser geworden in Arbeitsgedächtnis – also was man sich merken kann – in der Geschwindigkeit, der Wahrnehmungsgeschwindigkeit und auch sogenannten exekutiven Funktionen.

00:18:44: Das bedeutet, die Fähigkeiten zum Planern organisieren, entscheiden und flexibel reagieren Und da wurden funktionelle MRT-Untersuchungen vom Gehirn durchgeführt.

00:18:56: Da zeigt sich auch nach dem Training, dass in manchen Netzwerken die Aktivitätsmuster effizienter und besser laufen.

00:19:05: Das kann man jetzt nicht sagen.

00:19:07: Krafttraining bewirkt, dass man keine Demenz bekommt.

00:19:11: das gibt es so nicht her.

00:19:13: Aber was wir eben sehen ist, Muskeln sind so ein wichtiges Stoffwechselorgan.

00:19:18: Wenn man ein bisschen mehr Muskeln hat und ein bisschen weniger Bauchfett tut das dem Stoffextrem gut und Muskeln erhalten und aufbauen ist immer etwas Gutes.

00:19:27: Und wenn dazu dann noch kommt dass sich die geistige Leistungsfähigkeit auch noch verbessert, dann ist es genial!

00:19:36: Es ist eben gerade wenn man wenig Bewegung macht kann Krafttraining am Anfang bedeuten zehn Mal vom Sessel aufstehen mit oder ohne zur Hilfe nahm in der Hände.

00:19:45: Also was mit dem Thera-Band üben, mit einer leichten Handel oder vielleicht ein bisschen im Fitnessstudio und Ausdauer beginnt bei unpränierten Mitspazieren gehen.

00:19:55: Es ist eine feine Studie.

00:19:57: Ja sie war kurz ja es waren nur hundert drei Menschen von denen die Hälfte dieses Programm bekommen hat.

00:20:03: aber ein tolles und ermutigendes Ergebnis ist das alle mal.

00:20:11: Und als allerletztes eine Studie muss ich Ihnen einfach erzählen Da geht es darum um die Betreuung, um das Kontakt halten zwischen dem Behandeln und den Menschen mit Diabetes.

00:20:23: Und das ist etwas was so, so wichtig ist!

00:20:26: Sie kennen das doch alle?

00:20:28: Die kurze Zeit beim Arzt oder in der Ambulanz – alle drei Monate wenns gutgeht weil man überhaupt die Termine bekommt.

00:20:34: Zwischendurch im Alltag kommen die Fragen, kommen die Unsicherheiten.

00:20:40: Wir glauben zu wissen ich sage ich weiß es Es bringt was, wenn man Ansprechpartner hat für Zwischendurch.

00:20:47: Wenn man jemanden hat, wo man sich hinwenden kann.

00:20:50: Das muss nicht jemand sein der jetzt die Therapie großartig veränderte Insoline austauscht und Dosierungen verändert.

00:20:56: ganz oft geht es um Dinge wo man einfach sagt da kenne ich mich eigentlich nicht aus.

00:21:01: das würde ich gern wissen.

00:21:03: wie verhält sich denn mit diesem Essen mit jenen?

00:21:05: Was könnte dieser komische Zuckerwert bedeuten?

00:21:08: und so weiter?

00:21:10: Und auch da haben Wissenschaftler sich jetzt Studien rausgesucht aus den Jahren Zwei-Tausendfünfzehn bis Jänner sechsundzwanzig.

00:21:18: Und zwar Studien, wo geschaut wurde was es bringt wenn Menschen irgendwie betreut werden zwischen zwei Arztterminen.

00:21:26: Das kann alles mögliche sein.

00:21:28: das kann sein angerufen werden vom Diabetes Team.

00:21:32: Das kann sein so Videotermine übers Internet so wie wir's bei uns machen in meinem Diabetes Club in den Sprechstunden.

00:21:38: Das kann sein, dass Menschen über irgendeine Software ihre Zuckerwerte online ihren Ärzten übermitteln und regelmäßig aber Rückmeldung bekommen.

00:21:46: Nicht nur einfach hinschicken!

00:21:47: Die Lieberwerte oder von einem Ansinnensensor oder auch viele Blutzuckermessgeräte bieten das ja schon an... Und da hat man quer drüber alle diese Möglichkeiten gesehen.

00:21:57: Es tut immer gut.

00:21:59: Es tut den Leuten einfach gut.

00:22:02: Wenn man alle diese Methoden miteinander vergleicht und in einen Topf wirft Prozent weniger H, wenn es C. Also Leute die sie im Komma fünf hatten dann sechs Komma.

00:22:12: nein leute den nein hatten haten dann acht Komma von drei so in etwa.

00:22:17: Das ist nicht wenig.

00:22:18: Es gibt Diabetes Diabletten die man muss dazu gibt auch Nicht mehr bringen und da sieht Man halt dass es wirklich etwas bringt.

00:22:26: Wenn Zwischendurch einmal jemand fragt wie geht's Ihnen denn?

00:22:29: Zeigen Sie mal ihre Werte her.

00:22:30: lass uns mich drüber schauen.

00:22:32: oder Brauchen Sie irgendwas?

00:22:34: möchten Sie was wissen?

00:22:36: Ich freue mich sehr darüber, dass das wovon ich so überzeugt bin.

00:22:40: Das da jetzt auch eine Studie ist die das ein bisschen auch beleuchtet.

00:22:46: Denn das is ja das was ich als Zuckerdante mit meiner App will Dass sie als Menschen mit Diabetes die Möglichkeit haben jederzeit erstens ein bisschen Motivation zu kriegen Vielleicht indem Sie sich meine Morgengedanken jeden Tag in der Früh anhören.

00:23:01: Das kostet nichts.

00:23:02: Es ist im allgemeinen Bereich der App drinnen Oder dass sie sagen, mir steht eine Operation bevor.

00:23:09: Was muss ich da beachten mit Diabetes?

00:23:11: Dann finden Sie bei mir in der Bibliothek in der App etwas zum Nachlesen darüber und über viele andere Fragen.

00:23:18: Einfach ein Titel von mir!

00:23:19: Wenn Sie das Problem gerade haben, schauen Sie rein.

00:23:22: Lesen Sie das und vielleicht hilft es Ihnen ein Stückchen weiter.

00:23:25: Und dann gibt's zusätzlich eben noch unseren Club, der wohnt auch in der app hat aber seinen eigenen mit passwortgeschützten Bereich, wo man die Fragen für die Sprechstunden stellen kann.

00:23:35: Wo man live dabei sein kann bei den Videosprech-Stunden oder die auch nachhören kann und wo wir da wirklich direkt miteinander über Diabetes fragen reden können.

00:23:45: Ich finde diese Studie ist so wichtig weil mein Ansatz dieses Begleiten, dieses Informationen bereitstellen rund um die Uhr für Menschen die ja auch rund um Diabetes haben zu allen möglichen Zeiten über Probleme an Fragen steuern.

00:24:01: Das ist was, wo dem ich überzeugt bin dass das so so so wichtig

00:24:07: ist.".

00:24:09: Das war die Zuckerdante Liest im Juli.

00:24:12: zwanzig sechsundzwanzig.

00:24:14: Es sind vier Studien, die sehr unterschiedlich sind.

00:24:19: Bei der ersten geht es darum zum Insulin ein gelb eins Medikament wie Otsempeng, Monshara oder Turlicity dazu.

00:24:27: Bei der zweiten Studie geht es darum, Typ II Diabetes und diese halbautomatischen Insulinpumpen.

00:24:33: Bei der dritten Studie gehts um Training bei Typ II mit einem individuellen Trainingsprogramm.

00:24:38: Bei dem vierten geht's um diese telemedizinische Betreuung.

00:24:42: Und das Verbindende für mich von diesen vier Studien ist, dass die ja irgendwie alle die gleiche Geschichte erzählen.

00:24:50: Es gibt nie nur die eine Maßnahme Spritzens halt ein bisschen mehr Insulin machen sie halt ein bisserl mehr Bewegungen.

00:24:57: Das sind nicht die Dinge, die was bringen.

00:24:58: Es geht immer darum zu schauen, was braucht der eine Mensch, der jetzt gerade mit dem Diabetes und vielleicht nicht so optimalen Werten bei mir sitzt?

00:25:08: Früher haben wir da viel mehr Nachschämungen gearbeitet – Zucker zu hoch!

00:25:12: Mit Dokument eins, zwei, drei.

00:25:14: Wir haben heute viele, viele Möglichkeiten.

00:25:16: Die Verträglichkeiten sind verschieden und die Frage ist jetzt Was ich oft gefragt werde, ja was ist denn jetzt das beste Medikament?

00:25:24: Ja was ist den jetzt die beste Behandlung.

00:25:27: Die Antwort ist keine Ahnung weiß ich nicht.

00:25:31: es ist immer die Frage die beste behandlung für wen?

00:25:34: Für sie als einzelnen Menschen in ihrer Situation.

00:25:37: was passt da jetzt gut?

00:25:39: und Ich denke dass es für Sie interessant ist zu wissen wo's gibt's denn überhaupt alles?

00:25:45: weil nur wenn man weiß was es alles gibt kann Man sich informieren und dann letztlich auch Seinem Arzt, seiner Ärztin was vorschlagen.

00:25:53: Also so viel zu den Vierstunden im Juli.

00:25:56: Schauen Sie wenn sich das interessiert bei mir bitte auch im Blog vorbei.

00:26:00: Den Artikel verlinke ich Ihnen hier bei diesem Podcast weil da haben sie dann auch die Links zu den Abstrakts und teilweise zu den Originalarbeiten.

00:26:07: die sind natürlich auf Englisch.

00:26:09: Da können Sie sich das gerne im Original und in allen Details noch anschauen.

00:26:13: Und wenn Sie bei mir in der App vorbeischauen In der Zuckerdanten-App, die finden Sie übers Internet.

00:26:20: App.zuckerdante.at Dann freue ich mich über jeden, der da reinschaut.

00:26:25: Vielleicht im Morgengedanken anhört?

00:26:27: Vielleicht einmal schaut was sich in der Community so tut und bei Fragen auch mal schaut ob es da nicht ohnehin einen Kurs oder einen Artikel von mir gibt, der oder die weiterhelfen kann.

00:26:38: Ich freue mich auf alle, die bei uns vorbeischauen!

00:26:41: Die Zuckerdante grüßt und wünscht allzeit gute Werte.

00:26:46: Das war's.

Über diesen Podcast

Was genau sagt der HbA1c-Wert? Darf ich zu Weihnachten auch mal ein Plätzchen
mehr essen? Wie wirkt sich Stress aus auf meine Zuckerwerte? Was mache ich bei Überzucker und Unterzucker?

Im Podcast der Zuckertante gibt es Geschichten und viele Informationen für Neulinge und auch für die erfahrenen Diabetiker ist immer etwas dabei

Mein Name ist Dr. Susanne Pusarnig, ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin und im Internet "die Zuckertante". Ich begleite, berate und betreue Menschen mit Typ 2 Diabetes seit über 25 Jahren. Übers Internet und hier im Podcast kann ich viele Menschen erreichen, Angst vor Diabetes nehmen und alles was man als Diabetiker wissen sollte, verständnisvoll und humorvoll weitergeben..
Dieser Podcast ersetzt keinen Arztbesuch und dient rein zur Information und Aufklärung.

Noch viel mehr Informationen finden Sie auf meiner Webseite
www.zuckertante.at

von und mit Dr. Susanne Pusarnig

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