00:00:01: Die Zuckertante liest ja jeden Tag und auch fast jeden Tag irgendwas über Diabetes.
00:00:08: Ich mache das ja jetzt so, dass es jedes Monat einen kleinen Rückblick gibt auf vier Studien die mir im Monat davor aufgefallen sind.
00:00:20: Das heißt nicht, dass dies die wichtigsten Studien sind.
00:00:23: Natürlich kann ich was übersehen Und natürlich suche ich nach dem aus was mich und meine persönliche Arbeit mit Menschen mit Diabetes betrifft Und ein bisschen habe ich da auch im Hinterkopf, was sie als Patientinnen und Patienten als Diabetes-Betroffene also interessieren könnte.
00:00:42: Diesmal geht es um vier Studien aus September, die recht verschieden sind.
00:00:50: Zuerst geht es ein bissel darum, was ist diese ominöse Insulinresistenz eigentlich?
00:00:56: Von der oft gesprochen wird bei Typ II Diabetes als Grund für erhöhte Zuckerwerte?
00:01:01: Dann eine Frage oder eine Studie, die mir wahnsinnig gut gefällt.
00:01:05: Da geht es um Menschen, die älter als achtzig Jahre sind und mit denen Studien machen.
00:01:10: Das traut sich ja fast keiner.
00:01:12: Seien Sie gespannt!
00:01:13: Das Dritte das ich Ihnen bringen möchte ist eine kleine Arbeit aus Italien wo sich zeigt dass persönliche Beratung was bringt.
00:01:22: nur nah klar.
00:01:24: aber hier geht's vor allem um Menschen mit Migrationshintergrund und mit interessanten Ergebnissen wirklich Naja, und als Viertes Triumph II.
00:01:34: Triumph III die Retrotrodit-Studie also ein neues Medikament in der Linie von UZEMPIC von Munjaro Ein dreifach Hormon, ein Medikaments das faszinierend ist dass eine tolle, tolle Studie vorgelegt hat das aber noch nicht behältlich ist.
00:01:52: Sehen Sie gespannt?
00:01:54: Ich erzähle Ihnen gleich mehr.
00:02:10: Ja herzlich willkommen beim Podcast der Zuckerdante.
00:02:14: Ich bin Dr.
00:02:15: Susanne Bussanik, Ärztin für allgemeinen Medizin und ich begleite, berate, betreue Menschen mit dem Zwei-Diabetes und Diabetes überhaupt seit über twenty-fünf Jahren – und ich finde es noch immer spannend!
00:02:27: Und noch immer erscheinern jede Woche Dutzende neue Studien zum Thema Diabetes und aus September zwanzig sechsundzwanzig habe ich da ein paar für sie herausgesucht.
00:02:41: Die erste die ich Ihnen erzähle, ist eine Arbeit, die ich mindestens zweimal und in großen Teilen mehrmals gelesen habe.
00:02:51: Die ist im Diabetologie erschienen.
00:02:53: Das ist eines der ganz, ganz großen Fachzeitschriften für Diabetes.
00:02:58: Und das ist jetzt nicht wirklich irgendwas Neu-Erfundenes sondern eine Übersichtsarbeit.
00:03:05: Was wissen wir über Insulinresistenz?
00:03:08: Was wissen wird darüber, dass der Körper eines Menschen unterschiedlich empfänglich sein kann für Insulin.
00:03:14: Das Insulin sozusagen einmal ein bisschen stärker und einmal etwas schwächer wirkt – und das es nichts ist was immer gleich bleibt sondern sich im Laufe der Zeit ändern kann!
00:03:28: Wir sagen ja immer, dass Insulin wie ein Schlüssel ist der die Zellen aufsperrt damit der Zucker aus dem Blut in den Zellen kann.
00:03:35: Ja eh es ist halt sehr sehr vereinfacht!
00:03:40: Denn das Insulin macht halt deutlich mehr als nur Zucker in die Zelle rein lassen.
00:03:46: Es wirkt auf den Nieren, aufs Herz und aufs Gehirn natürlich auf die Muskeln auch auf die Leber Und die Wirkung in diesen verschiedenen Organen kann unterschiedlich sein.
00:03:58: Es kann sein, dass jemand zum Beispiel eine stärkere Unempfindlichkeit, eine stärke Insulinresistenz in einem Gewebe hat und die anderen Geweben sind nicht so betroffen.
00:04:09: Und außerdem es verändert sich!
00:04:12: Sie selber können es verändern durch gesundes Essen, durch Bewegung, durch Entspannung.
00:04:17: Das ist wirklich eine interessante Sache was wir in unserem Alltag oft nicht mit bedenken.
00:04:26: Und das ist ja auch der Grund, warum diese Lifestyle-Modifikationen dieses gesündere Essen mehr bewegen weniger Stress.
00:04:33: Warum die so gut wirken?
00:04:35: Weit darüber hinaus dass man heute ein bisschen weniger Zucker isst sondern wenn man sich mehr bewegt und nicht allzu viel Stress hat und ein paar Tage gesünder ist erleben – auch bei uns in der Reha!
00:04:46: Die Menschen ja immer wieder wie schnell sich die Zuckerwerte bessern können wenn das dieser Körper noch kann.
00:04:52: Es funktioniert nicht bei jedem, es funktioniert nicht immer gleich stark.
00:04:56: Es kann sich im Lauf der Zeit ändern weil ja auch die Fähigkeit der Bauchspeicheltröse in Solinen herzustellen bei dem Zweiteerbietes mit der Zeit abnehmen kann.
00:05:07: und das ist ein interessanter Übersichtsartikel der vor allem gezeigt hat dass schon wenn sie sich nur einmal mehr bewegen dass sich die Muskeln bereits verändern.
00:05:22: Die können ja auch nach der Bewegung mehr Zucker aus dem Blut aufnehmen und brauchen dazu nicht viel Hilfe vom Insulin.
00:05:28: Schon eine Bewegungseinheit kann kurz mal was verändern, und regelmäßige natürlich noch viel, viel mehr.
00:05:35: Und das ist halt etwas, was wir nicht so direkt beobachten können wie den Blutzucker – und es spielt unglaublich viel mit!
00:05:43: Auch das Alter natürlich die erbliche Belastung, die sie mitbringen.
00:05:47: Also die Genetik, ihr Leberstoffwechsel – wie weit ist Ihre Fettleber schon fortgeschritten zum Beispiel?
00:05:53: Die verschiedensten Hormone auch der Schlaf, die Medikamente und viele weitere Faktoren.
00:06:01: Das ist etwas das in dieser Überblicksarbeit sehr gut erklärt wird.
00:06:06: Ich finde es auch gut lesbar aber es ist natürlich auf Englisch.
00:06:10: Die Links zu den Arbeiten finden Sie so wie immer.
00:06:14: in den Shownotes und im Blog der Zuckerdante, wo Sie da auch eine Zusammenfassung lesen können.
00:06:20: Auch das verlinke ich Ihnen natürlich!
00:06:23: Da können Sie noch einmal kurz zusammengefasst nachlesen was sich zu diesen Studiengern sagen möchte.
00:06:33: Und jetzt kommen wir zur der Arbeit die mich wirklich begeistert hat und wo ich vor Freit fast aufgesprungen bin wie ich es gesehen habe.
00:06:42: Und da fange ich jetzt an mit etwas was Ich so oft erlebe Ich werde immer wieder von Angehörigen oder auch vom Pflegekräften angerufen, ich darf ja auch Vorbildungen halten für Pflegekäfte im Pflegeheimen zum Beispiel.
00:06:55: Und da kommen natürlich immer mehr Leute mit Diabetes zur Aufnahme.
00:06:59: und dann ist immer die Frage welche Zuckerwerte sollen denn diese Leute haben?
00:07:04: Da wird oft viel zu aggressiv therapiert!
00:07:08: Das ist halt immer so eine Sache, in den Leitlinien steht bei alten Menschen im Pflegeheimen Denn dann schlecht geht, können die Ziele lockerer genommen werden.
00:07:17: Da habe ich ein C-Wert, darf höher werden – ja da steht in den Leitlinien!
00:07:21: Aber was ist denn mit Menschen wie alt sind aber noch nicht im Pflegeheim?
00:07:26: Und wir wissen darüber so wenig weil halt kaum jemand Studien mit Menschen macht, die sehr alt sind.
00:07:32: Weil einfach die Gefahr das während der Studienzeit Leute für zu häufig versterben, da riesengroß ist oder dass Herzinfarkte Schlaganfälle und so weiter daherkommen.
00:07:44: Das ist eine Studie, die ist gemacht worden an Menschen.
00:07:47: Halten Sie sich fest!
00:07:49: Die Eltern als Achtzig Jahre waren über Achtzigjährige mit dem Zwei-Diabetes und es waren lauter Achtzeigjährigen, die mobil und selbstständig waren also unsere flotten Oldies diese tollen alten Menschen, die voll im Leben stehen, die teilnehmen aber die halt in dieser Studie eben Diabetes gehabt haben oder Diabetes haben.
00:08:13: Es sind Menschen mit dem Zwei-Diabetes gewesen, wo der Zucker nicht gut eingestellt war und man hat sie in zwei Gruppen aufgeteilt.
00:08:22: Und natürlich kann man jetzt keine Gruppe nicht behandeln, sondern die andere.
00:08:25: ja das geht bei Diabetes nicht.
00:08:27: aber man hat bei der Hälfte der Menschen versucht das übliche sehr gute habe ein C von unter sieben Prozent zu erreichen hat man versucht ein HBNC nur unter neun Prozent zu erreichen.
00:08:43: Das heißt, man hat da die Zuckerwerte halt deutlich höher gelassen.
00:08:48: und das Faszinierende daran ist dass Diese Studie tatsächlich fünf Jahre lang durchgehalten wurde.
00:08:57: Fünf Jahre lang hat man diese Menschen beobachtet, das heißt die haben alle paar Monate einen Termin gehabt, da sind regelmäßige Blutabnahmen gemacht worden und es geschaut wurden wie oft kommen die Leute ins Spital?
00:09:07: Was kommt an zusätzlichen Erkrankungen
00:09:10: usw.?
00:09:11: Natürlich ist gut ein Fünftel der Menschen in diesen fünf Jahren gestorben aber das war in den beiden Gruppen nicht verschieden.
00:09:17: also da war der Diabetes nicht dran schuld.
00:09:19: aber Menschen über Achtzig auch Flotte Menschen über Achtzig sterben eben leider relativ heifig.
00:09:26: Und was hat man jetzt rausgefunden?
00:09:29: Das eine ist, in der Gruppe wo man sich bemüht hat die Zuckerwerte tiefer zu kriegen da hat das auch funktioniert.
00:09:36: Die haben zwar im Durchschnitt nach diesen fünf Jahren kein HBNC von unter sieben gehabt aber immerhin sieben Komma vier nicht so schlecht.
00:09:45: und die andere Gruppe, wo nur geschaut wurde dass es HB N C unter neun bleibt Die hatten nach diesen fünf Jahren acht Komma zwei.
00:09:53: Und das passt auch gut zu meinen Erfahrungen, wenn man sich etwas lockerer angeht unternein kommt man relativ leicht und die Leute haben eifige Termine gehabt.
00:10:03: Das hilft auch ein bisschen mit dass man sich daran hält, dass man die Medikamente sehr regelmäßig nimmt.
00:10:08: also Acht, Zwei, Neun, Gruppe sieben, Vier.
00:10:10: in der Anderen habe einen Szenen.
00:10:12: Das ist schon ein deutlicher Unterschied.
00:10:15: Und jetzt geht es aber nicht darum welche Werte auf irgendwelchen Laborzetteln sind besser Sondern was ist denn in der Wirklichkeit passiert?
00:10:23: Sie wissen ja, schlechte Diabetes-Einstellungen sind eine riesengroße Gefahr für die kleinen Blutgefäße.
00:10:30: In den Augen, in den Nieren und in den Nerven.
00:10:33: Und es ist auch ein Gefahr an den großen Blutgefäsen.
00:10:35: Herzinfarkts Schlaganfall!
00:10:37: Hat's danach diesen fünf Jahren einen Unterschied gegeben?
00:10:41: Waren die schlechter dran, deren Hörersahme ins Zäh hatten?
00:10:44: Nein, waren sie nicht... Die Häufigkeit Alle diese Dinge war in beiden Gruppen gleich.
00:10:52: Dazu muss man nicht ein tieferes Habe ins C anstreben, es hat aber schon einen Unterschied gegeben und der ist extrem wichtig.
00:11:02: Etwa so über hundert Menschen in einer Gruppe oder in der anderen?
00:11:06: In der Gruppe wo das Habeins C nur unter neun sein sollte ist ein Mensch wegen einer Unterzückerung akuten Spitalten Und sie wissen, was das bedeutet in diesem Alter.
00:11:19: Gar nicht gut!
00:11:20: In der anderen Gruppe, wo das HBNC unter Sieben sein sollte war es nicht einer sondern sieben.
00:11:29: Sieben Menschen von diesen hundert Menschen.
00:11:32: in der einen Gruppe wurde Zucker schärfer eingestellt worden waren sieben wegen einer akuten Unterzuckerung im Spital.
00:11:40: Liebe Leute, das geht gar nicht.
00:11:42: Das darf nicht passieren, das soll nicht passieren.
00:11:45: Und diese Studie zeigt uns jetzt etwas, was wir in der Praxis wissen.
00:11:49: Was ich seit Jahrzehnten betreibe und nicht nur ich alle Ärzte von denen ich gelernt habe in den Ambulanzen, alle erfahrenen Diabetesärzte keine Hypost zulassen bei Menschen die so alt sind.
00:12:02: Das heißt besonders vorsichtig sein wenn Insulin im Spiel ist.
00:12:06: Wenn Medikamente im Spiel sind, die die Insulinproduktion erhöhen, die Sulfonyl-Hahnstoffe Das Klingel zieht das Diamikron zum Beispiel, das Klimaberett.
00:12:15: Dann aufpassen!
00:12:16: Lieber die Werte höher lassen.
00:12:18: Ein Unterzucker ist eine schreckliche Gefahr.
00:12:21: Man wackelt vielleicht in der Nacht auf, man schwitzt und wackelt in die Küche Auf der Suche nach dem Traumzucker, man rutscht auf irgendwelchen Fliesen aus.
00:12:30: Es kann dabei so viel passieren.
00:12:32: Kein Hypo ist irgendeinen HBNC Wert wert schon gar nicht in diesem Alter.
00:12:39: Das ist ganz, ganz wichtig.
00:12:41: Natürlich die andere Seite ist – ich kenne ganz viele Leute, die über achtzeig Jahre alt sind und die traumhafte H-Benz C-Werte haben sechs drei, sechs fünf, sechs sechs, mach mal auch fünf, neun.
00:12:54: Das ist ja fein!
00:12:55: Und auf das darf man gerne stolz sein oder soll man auch stolz seien und sich freuen?
00:12:58: aber Null wenn das Null mit Medikamenten erreicht wird den diesen Menschen keine Unterzuckerungen auslösen.
00:13:07: Je höher die Gefahr einer Unterzuckerung, desto vorsichtiger im hohen Alter.
00:13:13: Wie gesagt nichts Neues mein Alltag.
00:13:16: aber wir sehen hier auch in einer Studie dass wir gerade bei alten Menschen immer wieder Fragen sollen passt diese Behandlung noch für ihn oder für sie?
00:13:27: Und das andere woran Sie jetzt sicher auch schon gedacht haben beim Zuhören ist natürlich die Frage nach der Lebensqualität.
00:13:33: einen sehr alten Menschen zu quälen mit du darfst nie etwas Süßes essen Das ist halt auch nicht rechtlich.
00:13:39: Auch da gilt es ein vernünftiges Mittelmaß zu finden.
00:13:42: Was man schon sagen muss, diese Studie bezieht sich ja auf mobile, gehfähige selbstständige alte Menschen – das hat jetzt nicht unbedingt was mit meinen Pflegeheim-Patienten und Patientinnen zu tun aber bei denen im Pflegeheim….
00:13:57: Da ist es noch wichtiger dass man vorsichtig in der Diabeteseinstellung ist denn im Pflegeheim ist einfach die Wahrheit ehrlicher Da ist die Lebenserwartung nicht allzu hoch.
00:14:09: Und gerade da sollte man keine Hypos riskieren und man sollte einem alten Menschen auch nicht jedes Stück Mehlspeis verbieten, und nicht bei jedem Wert über Zweihundert ausflippen sondern wenn höhere Werte entstehen die Beobachten nachmessen nach ein paar Stunden nächsten Tag Nüchtern messen das mit Arzt oder Ärztin besprechen.
00:14:29: kann man das tolerieren?
00:14:31: Oder muss man da vielleicht doch Medikamentöse ein bisschen mehr machen oder vielleicht eine Bedarfsmedikation dazu geben?
00:14:36: Da gibt es viele Möglichkeiten.
00:14:38: Aber das Leben muss gerade für diese Menschen lebenswert bleiben!
00:14:48: Auch eine Studie, die sehr menschlich ist kommt aus Italien – Diabetik.
00:14:55: Diabetik und Diabetes-Diabetikstudie aus Italienne.
00:14:59: Ach, da waren zweihundert Leute drin um genau zu sein.
00:15:03: Das waren Menschen in Italien mit Migrationshintergrund.
00:15:08: Und die hatten entweder die Diagnose-Tipp II Diabetes ganz neu oder einen schlechten Habeins C Wert von über acht Prozent und auch die sind jetzt in zwei Gruppen aufgeteilt worden.
00:15:21: Die eine Gruppe hat in den Diabetesambulanzen die ganze normale Betreuung, Behandlung, Dietberatung, Medikamente, Messgerät usw.
00:15:29: bekommen sowie alle anderen Patienten auch.
00:15:32: aber bei der zweiten Gruppe Da waren viel mehr Fachkräfte dran.
00:15:37: Da waren Dietologinnen dran, da waren Menschen die Kultur vermitteln können daran.
00:15:44: Da hat man mit den Leuten genau besprochen wie leben sie denn?
00:15:48: Was ist in ihrer Kultur in ihrem Zuhause wichtig?
00:15:52: Was denken Sie überhaupt über die Krankheit?
00:15:54: Was wissen Sie darüber und wie geht man in Ihrer Familie, in Ihrer Kultur damit um?
00:16:00: Und man hat eben bei allen Empfehlungen, WD-Empfehlung und so sehr stark Rücksicht darauf genommen auf das dass diese Menschen aus ihrem Alltag mitbringen.
00:16:10: Das ist ja auch der Alltag in den sie wieder zurückgehen wenn es aus dem Spital und die Ambulanz verlassen haben.
00:16:16: Und das hat auch sehr viel gebracht.
00:16:21: Denn die Leute haben im Durchschnitt deutlich bessere Werte gehabt, habe NSC um Null, sieben Prozent tiefer und es ist ein deutlicher Unterschied.
00:16:30: Außerdem ist der Teilchenumfang, also das Übergewicht des Fett am Bauch weniger geworden, Gesamtcholesterin wurde weniger, Trilizeride-Neutralfette wurde
00:16:41: weniger.".
00:16:42: Und weil man während dieser Studie so viele Daten von diesen Menschen aufgeschrieben hat, konnte man auch schauen welche Veränderungen waren sie denn eigentlich?
00:16:53: dass das HBIC in der intensiver beratenen Gruppe so viel besser war.
00:16:59: Und das Wichtigste war, dass die Menschen etwas weniger raffinierte Getreideprodukte gegessen haben,
00:17:06: d.h.,
00:17:07: weniger Weißmehl und eher ein bisschen in Richtung Volkhornmehl.
00:17:12: Das hat ihnen geholfen, dass der Zucker deutlich besser wurde.
00:17:17: Auch der Teilchenumfang – also das Übergewicht speziell um den Bauch herum – hat sich verbessert und auch das hat zur Verbesserung vom HBNC beigetragen.
00:17:26: Der Schöne an dieser Studie ist eigentlich wie bei der vorher.
00:17:30: Dass man sieht was wir aus dem klinischen Alltag so gut kennen, je intensiver man sich kümmert, je genauer man nachfragt, je mehr man weiß über den Alltag von verschiedenen Menschengruppen dass so besser geht.
00:17:44: Dass du besser verstanden fühlen sich den Menschen einerseits und desto eher ist es für uns Ärzte einfacher die richtige Maßnahme, die richtige Empfehlung des richtigen Medikament auszuwählen das wir diesen Menschen genau passt.
00:17:59: Und dass durch eine Studie bestätigt zu kriegen gerade wenn man schon so lange dabei ist... Das ist einfach schön!
00:18:06: Ehrlich gesagt beide Studien tun mir einfach gut weil sie Nicht meine Arbeit, sondern die in allen Diabetesambulanzen und weil sie zugewerkt gewannte und persönliche Beratung halt so schön bestärken.
00:18:22: Und jetzt ganz zum Schluss Jill Bewahn!
00:18:25: Ja natürlich eines der Darmharmone.
00:18:28: es vergeht kein Monat wo wir da nicht wichtige Studien haben.
00:18:33: Die im September ist aber wirklich wichtig bammbrechend, aufsehnerigend.
00:18:38: Wahrscheinlich haben Sie schon in den Zeitungen drüber gelesen Es geht ums Retretrotit.
00:18:42: Das Retretotit ist ein neues Medikament das man auch einmal in der Woche spritzt und die Studie heißt Triumph II, Triumph mit pH geschrieben.
00:18:53: Das wurde Ende September, neunzwanzigsten September im Line Set veröffentlicht Und ist eine ganz, ganz wichtige Studie.
00:19:01: Zuerst muss man wissen was dieses Retretratit.
00:19:05: Es aktiviert drei Hormonrezeptorsysteme.
00:19:10: Einerseits Chilbevan und GIB, und als drittes Glucogon – deshalb sagt man auch es ist ein Triple-Agonist!
00:19:18: Das neue in der Dreierkombination ist das Glucogan.
00:19:22: Und wenn Sie diese zuhören schon Insulin spritzen, dann wissen sie vielleicht was das Glucagon ist?
00:19:28: Das Glucagan ist auch ein Hormone aus der Bauchspeicheldrüse Und das untereinander bewirkt, dass die Leber viel Zucker ins Blut abgibt und von daher ist es ein Notfallmedikament bei starken schlimmen Unterzuckerungen.
00:19:41: Es bewirgt also, dass der Blutzucker steigt weil Zucker aus der Lebe ausgeschüttet wird.
00:19:47: Und irgendwie greift man sich jetzt ans Hirn und sagt Ein Medikament das Zucker höher macht in einen Diabetes-Medikament hinein.
00:19:54: Ist das nicht völlig wahnsinnig?
00:19:58: Und dazu muss man wissen, wesentlich mehr tut als nur die Leber animieren, ein bisschen Zucker auszuschöpfen.
00:20:08: Es hat ganz viel mit einem Energiestoffwechsel zu tun und man muss es halt mit den anderen beiden genau richtig kombinieren dass man da einen Effekt hat dem man sich wünscht und eben keinen zuckererhöhenden Effekt.
00:20:21: Die Studie war riesig.
00:20:23: Da waren thousand one hundred fifty Erwachsene dabei in acht Ländern.
00:20:30: Die hatten alle einen BMI ab siebenundzwanzig, waren also alle übergewichtig.
00:20:38: Das mittlere Alter war ungefähr fünfundfünfzig Jahre.
00:20:41: Der BMI war sehr hoch, achtunddreißig Komma zwei und das HBNC am Beginn sieben Komma sieben.
00:20:49: Die allermeisten über neunzig Prozent haben zumindest ein Medikament gegen Diabetes schon genommen Und die sind jetzt auf vier Gruppen aufgeteilt worden.
00:20:58: Die eine Gruppe hat retratrotät vier Milligramm einmal pro Woche bekommen, die zweite Gruppe neun Milligrammen.
00:21:05: Die dritte Gruppe zwölf Milligramme und die vierte Gruppe hatte auch gespritzt aber das war ein Placebo also einen Scheinmedikament.
00:21:14: da war gar kein echtes Medikament drin!
00:21:17: Und natürlich worauf schauen die Leute am meisten?
00:21:21: es geht um die Gewichtsabnahme.
00:21:25: Die haben ja alle eine gute Betreuung gehabt, die haben mir dazu wie immer in diesen Studien auch Beratungen bekommen über Gewichtsabnahme, über Bewegung und gesundes Essen.
00:21:35: Und so haben auch sie mit dem Scheinmedikament fünf Prozent Gewicht verloren – und in achtzig Wochen also deutlich mehr als einem Jahr.
00:21:44: Immerhin!
00:21:45: Wie war es mit der Medikamente?
00:21:47: Also fünf Prozent gewichtsabnahmen mit dem Schienmedikamente nur durch die entsprechenden Beratung, wir alle gleichbekommen haben.
00:21:56: Beim Retrotodid vier Milligramm haben die Leute knapp zwölf Prozent abgenommen, beim neun Milligrammen knapp siebzehn Prozent und beim Retrotodi zwölfe Milligramme achtzehn Komma acht Prozent.
00:22:08: Es kursieren auch Zahlen in vielen Zeitungsartikeln dass Sie in der hohen Dosierung zwanzig Komma Acht Prozent Gewicht abgenommen hätten.
00:22:16: das ist eine andere Statistik Weil es hören ja manche Leute auch auf, mittendrin.
00:22:21: Dann hat man gesagt, wenn die in der Studie geblieben werden wie viel hätten sie abgenommen?
00:22:25: Wie war's mit denen, die eben in der studie geplämen sind bis zum Schluss?
00:22:29: und da rechnet mir irgendwie anders.
00:22:32: Das ist relativ kompliziert mag ich jetzt auch gar nicht erklären.
00:22:36: Es stimmt genauso.
00:22:37: es ist einfach nur eine andere Art auf die Zahlen zu schauen.
00:22:40: Und ob jetzt achtzehn, neun oder zwanzig Prozent das sind schon beeindruckende Ergebnisse.
00:22:45: Ja klar!
00:22:46: Was waren wir in HBNC.
00:22:48: HBNC hat sich in allen drei Medikamentengruppen verbessert, ein sehr schöner Erfolg.
00:22:58: Viele Menschen waren dadurch auch im Zielhabe eines ZE – das ist richtig.
00:23:03: ein auch sehr gutes und wirklich beeindruckendes Ergebnis!
00:23:08: Nebenwirkungen?
00:23:09: Ja klar gar nicht so selten.
00:23:13: Interessant ist immer, wie viele Nebenwirkungen haben die gehabt?
00:23:16: Die nur der Steinmedikament bekommen haben das Placebo.
00:23:19: Beim Durchfall, die die nur der Steinmedikamente gespritzt haben, wo nix drin war, haben dreizehn Prozent gesagt davon bekommen sie Durchfall.
00:23:27: bei der Retrotroditbehandlung je nach der Dosis waren es Ziemundzwanzig bis Vierunddreißig Prozent also ein Drittel.
00:23:36: Übelkeit unter Placebo acht Prozent bei denen die das Medikament bekommen haben, vierzehn bis achtundzwanzig Prozent.
00:23:44: Aber diese Nebenwirkungen sind meistens nur am Anfang vorhanden.
00:23:47: man dosiert sich auch langsam auf und sie verschwinden in der Regel und die Leute machen dann halt weiter.
00:23:53: Miefrigen Blutdruck hat es ein paar Mal gegeben, komische Hautempfindungen hat's gegeben ja auch das unter Retritotid häufiger.
00:24:03: Es ist wirklich eine spannende Arbeit!
00:24:08: Es hat ein paar Todesfälle gegeben.
00:24:10: Die sehr, sehr strengen Kontrollen haben aber gemeint, dass es nicht mit dem Medikament zusammenhängt.
00:24:17: Sieben Teilnehmer sind während der Studie gestorben.
00:24:20: Sechs waren in den Retratotitgruppen und einer in der Placebo-Gruppe.
00:24:24: Aber jeder dieser Todesfälle war für sich gut erklärbar!
00:24:29: Und jetzt ist natürlich die Frage – zwanzig Prozent weniger Gewicht in achtzig Wochen?
00:24:34: Ist das jetzt stärker als das Ozenpig oder das Muncharro, also ist es Sema Clotid und das Diazepartit?
00:24:41: Und da muss man natürlich sagen... Es klingt schon toll.
00:24:44: Und viele Menschen wollen sie unbedingt haben!
00:24:47: Die andere Seite ist... ...es ist halt kein direkter Vergleich.
00:24:52: Die Kontrollgruppe hatte einen Scheinmedikament und nicht das Ozepig und nicht des Muncharo.
00:24:58: Wirklichen direkten Vergleich haben wir damit nicht.
00:25:02: Trotzdem ja...!
00:25:03: ganz, ganz tolle Zahlen überhaupt keine Frage.
00:25:09: Kann man es jetzt schon bekommen?
00:25:11: Nein!
00:25:12: Und das ist jetzt im Oktober zwanzig sechsundzwanzig.
00:25:15: für mich ein sehr, sehr heftiges Nein.
00:25:18: Denn Sie bekommen Retratrotit angeboten – im Internet über alle möglichen und vor allem unmöglichen Onlinequellen.
00:25:27: Tun sie's nicht!
00:25:28: Es ist noch nicht geprüft, es ist noch nie zugelassen, kaufen Sie sich bitte so etwas nicht aus irgendwelchen komischen Internetquellen.
00:25:41: Wir reden hier von einem Triple-Harmon, wir rennen davon dass man an drei Stellen in wichtige Harmonkreusläufe eingreift.
00:25:49: Das ist wirklich nichts wo sie sich spielen sollten und riskieren das sie irgendetwas bekommen was nicht ganz das ist was drauf steht.
00:25:58: viel zu gefährlich.
00:25:59: machen sie sowas wirklich nicht.
00:26:02: ich möchte aber Diese Podcastfolge auf einer positive Note enden, denn diese vier Studien sind ja klar komplett unterschiedlich.
00:26:14: Insulinresistenz über achtzigjährige, die Migranten nicht in Italien und das neue Kombihomberhormon, das Trepperhormone.
00:26:23: aber wie auch schon voriges Monat es zeigt uns wie vielfältig die Zwei-Diabetes ist und meine Lieblingstudien aus dem September.
00:26:34: Die sind die kleineren Studien, die ganz klar jetzt auch unter Studienbedingungen zeigen wie wichtig es ist persönlich auf Menschen einzugehen und immer wieder zu schauen was funktioniert denn bei den einen und beim anderen?
00:26:49: Das ist ja das was ich Ihnen nach immer mitgeben möchte.
00:26:53: Wenn Ihnen der Arzt oder Ihre Ärztin etwas empfiehlt dann sagt er oder sie das aus dem ehrlichen Wunsch heraus ihnen zu helfen ihnen zu helfen, dass ihre Zuckerwerte besser stabiler werden.
00:27:07: Und er oder sie empfiehlt ihnen das?
00:27:10: Von dem er oder Sie aufgrund seiner Ausbildung, seiner Kenntnis der Studien und seiner Erfahrung glaubt ja es könnte passen!
00:27:19: Da haben wir sehr bei Diabetes sehr leicht wie beim Blutdruck.
00:27:23: Wir können's messen.
00:27:24: Wir kann einfach zuschauen was die Dinger tun.
00:27:27: Sie können ihren Blutzucker messen auf welche Art auch immer.
00:27:32: Das hängt von Ihrer Behandlung ab.
00:27:34: Bitte mit Ihrem Team besprechen, mit Iherem Diabetes-Team.
00:27:37: Sie messen die Zuckerwerte und sie kommen mit den Zuckerwerten dann wieder zurück zu ihrem Facharzt oder in die Ambulanz und sie sehen sich danach selber unter der neuen Maßnahme.
00:27:49: ist es besser geworden?
00:27:50: Ja oder nein!
00:27:51: Und diese Maßnahme das kann ja alles sein Von Hund kaufen und spazieren gehen, über Katzer streicheln, über Fitnessstudio, über Haus renovieren, über gesunderes Essen.
00:28:02: Neue Medikamente, neues Insulin, anderes Insulin.
00:28:06: eine der anderen Spritzen gibt hunderte Möglichkeiten!
00:28:11: Und immer wenn sie etwas verändert haben dann sagen ihnen die Zuckerwerte hilft uns oder hilft uns nicht.
00:28:18: Und wenn die dann nicht so gut ausfallen, dann heißt es nicht dass sie ein unbrauchbarer schrecklicher Diabetiker sind.
00:28:24: Sondern das heisst da nur... Das war's wohl nicht so ganz!
00:28:29: Solche Werte sind immer eine Aussage und eine Rückmeldung ihres Körpers.
00:28:34: der Körper der dann sagen so ganz was das nicht oder?
00:28:38: Die Werte werden so wie erwartet und erhofft besser und stabiler.
00:28:42: Dann haben Sie halt eine Schnürrende Bauchspeichelgröße die sagt Damit fällt es mir ja viel leichter, gute Werte zu halten.
00:28:49: Frauchen oder Herrchen, bleib bitte dabei!
00:28:51: So machen wir am besten
00:28:52: weiter.".
00:28:54: Ich wünsche Ihnen ganz viele solche Erlebnisse.
00:28:59: und ganz zum Schluss das hier sind meine Eindrücke von vier individuell ausgewählten Studien.
00:29:08: Das ersetzt selbstverständlich keine Behandlung beim Arzt.
00:29:11: Es ist keine Empfehlung dass Sie irgendetwas ändern sollen an Ihrer Behandelung.
00:29:16: nur zu Ihrer Information.
00:29:19: Und wenn Sie ein bisschen mehr zahlen möchten, ein bisschen die Dinge schön eingeordnet haben, dann bitte lesen sie sich auch den Blogartikel dazu durch, den ich Ihnen verlinkt.
00:29:29: Die Zuckerdante grüßt und wünscht altzeit gute Werte!