Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes

Diabetes? Frag die Zuckertante - Der Podcast für Menschen mit Typ 2 Diabetes

Transkript

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00:00:01: Herzlich willkommen bei der Zuckerdante!

00:00:04: In Österreich gibt es eine Diabetes-Neuigkeit.

00:00:08: Ich nehme diesen Podcast im August, und in ca.

00:00:12: zehn Tagen am ersten September, kommt ozempik zwei Milligramm nach Österreich.

00:00:19: Und dann sind eben die Ozempikpens für vier Wochen A zwei Milligramme auch in den Apotheken erhältlich und werden aller Voraussicht nach auch genauso von den Krankenkassen bewilligt, wie die ein Milligramm-Ozempikspritzen, die ja schon Gang und Gebe sind.

00:00:39: Und jetzt fragen sich natürlich viele Menschen, die Ozempik mit gutem Erfolg verwenden?

00:00:45: Soll ich auf die zwei Milligrammen geben?

00:00:48: Ist das so viel besser?

00:00:49: Brauche ich das!

00:00:52: Genau darum geht es in dieser Podcastfolge.

00:01:08: Herzlich Willkommen.

00:01:09: Ich bin Dr.

00:01:10: Susanne Bussardnig, Ärztin für Eigentum der Medizin und ich begleite betreue berate Behandelmenschen mit Diabetes seit mehr als von zwanzig Jahren.

00:01:27: Und ich kenne natürlich auch ganz viele Menschen die eines dieser modernen Medikamente verwenden, der GLB I, GLB One Analoga da war am Anfang das Vektosa täglich zu spritzen, das Toliciti Das Ozempig nur nach das Muncharo und viele weitere werden noch kommen.

00:01:47: Heute geht es darum, soll man wenn man Ozeempig ein Milligramm verwendet auf das neue zwei Milligrammen die Dosis erhöhen oder eher nicht?

00:01:58: Dazu schauen wir uns ganz knapp im Überblick an was machen diese darmhormonenlichen Spritzen?

00:02:07: was bewirken die Substanzen im Körper dann?

00:02:11: Wie ist die Datenlage, was sagen die wissenschaftlichen Studien?

00:02:16: Was passiert wenn man von einem auf zwei Milligramm erhöht und wie viel stärker wirkt es.

00:02:21: Natürlich erwarten wir das etwas stärker, weil wir die Dosis erhöhen.

00:02:25: Ist ja auch bei Blutdruckmitteln so.

00:02:27: Wenn wir von einem Blutdrückmittel statt zehn Milligrammen, zwanzig Milligramme geben dann hoffen und erwarten werden einen besseren stärkeren Einfluss auf den hohen Blut druck.

00:02:37: also wie schauts damit beim OZ-Hempig aus?

00:02:41: Und als drittes leiten wir daraus ab, wenn bei Überlegungen die Ihnen vielleicht helfen sich zu überlegen ob sie mit ihrem Arzt darüber reden sollen.

00:02:51: Ob Sie die Dosis erhöhen sollen?

00:02:52: Ja oder nein!

00:02:55: Also als erstes kurz so Überblick.

00:02:58: dazu gibt es andere Podcastfolgen von mir wo ich das genauer erkläre.

00:03:02: wie wirkt ozempik und im Prinzip auch alle anderen Medikamente mit dem gleichen gelbe?

00:03:09: eins Prinzip also Im Moment Trollicity, Orzenpeck und Monscharo für Menschen mit dem Zwei-Diabetes.

00:03:17: Nun es geht um Darmhormone.

00:03:20: Um Hormone die im Bauch gebildet werden von jedem Menschen, von jedem Seuge-Tier.

00:03:26: Und solche Hormonen in einer nachgebauten Form wo man sie halt spritzen kann und wo sie länger wirken das sind diese Medikamente.

00:03:35: Wir haben derzeit Medikamente die man einmal in eine Woche spritzt.

00:03:40: Was diese Hormonentun ist schnell erklärt.

00:03:44: Als Erster sind sie sehr gute Diabetes-Medikamente.

00:03:48: Und das erste ist ja auch genau als Diabetes Medikament entwickelt worden.

00:03:56: Das funktioniert so, dass diese Hormone zur Bauchspecheldrüse schwimmen und die Drüße anregen mehr Insulin zu produzieren und sich sozusagen auf Lager zu legen aber noch nicht ins Blut abzugeben.

00:04:10: Von daher hat man damit auch nicht zu viel Insulin im Blut und die Gefahrene unter Zuckerung zu kriegen ist sehr, sehr gering.

00:04:19: Allerdings wenn der Blutzucker ansteigt zum Beispiel nach dem Essen dann ist es für die Drüse leichter auf dieses vorbereitete Hormon zurückzugreifen und aus diesem vorbereiteten Hormonen fertiges Insulin zu machen um das ins Blut abzugeben.

00:04:35: Weiters schwimmen diese Darmharmone zum Magen und bewirken dass sich den Magen etwas langsamer entleert.

00:04:45: Das heißt, dass diese Essensbrei dieser Gatsch der im Magen liegt nach dem Essen potionsweise eher langsamer in den Darm weitergeschoben wird.

00:04:56: Dadurch lauft natürlich auch die Verdauung langsame und die Nährstoffe werden langsam ins Blut aufgenommen.

00:05:04: Auch die Zuckerbausteine aus dem Essen, aus Zuckerfruchtzucker oder Stärke und so steigt der Blutzuckerspiel sanfter und langsammer an.

00:05:14: Und als drittes wirken diese Hormone auch im Gehirn auf.

00:05:19: ein Sättigungszentrum und ich sage immer, Sie sagen dem Settigungs-Zentrum sagt einem Herrchen oder Frauchen gibt ihm einen Gefühl dass er oder sie schon satt ist.

00:05:31: Schon etwas früher als es normalerweise der Fall wäre und hilft ihm das er nicht so schnell wieder hungrig wird, dass sie ihn nicht zu schnell wieder Hunger verspürt.

00:05:42: Wichtig ist zu wissen.

00:05:43: Die Hormone vom Darm, die wir natürlich in Blut haben, machen genau dasselbe.

00:05:49: Wenn wir diese Medikamente spritzen, dann verstärken wir die Wirkung und haben sozusagen mehr desselben.

00:05:57: Also Medikamenten wie Ozempig, Semaglutit, Senken, Blutzug und Gewicht.

00:06:04: Beim Semaglotid hat man sehr schnell gemerkt, dass es noch mehr kann.

00:06:08: Es bewirkt das Menschen, die Typ II Diabetes und ein hohes Herz-Kreislauf-Resiko haben, wenn sie Sema-Clotid verwenden bekommen die seltenen schwere Herzkreislaufereignisse wie zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

00:06:27: Und bei Typ II diabetes mit einer chronischen Nierenschwäche bewirken diese Hormone dass die Niergeschwäche langsamer schlechter wird.

00:06:39: Sie bremsen sozusagen das Fortschreiten der Schädigung der Nieren und insgesamt senkt, dass das Risiko von schweren Nieren- und Herzkreislaufereignissen und es sind sozusagen Nebenwirkungen, die man gerne mitnimmt.

00:06:57: Diese Schutzwirkung ist bewiesen in vielen Studien für Sema Clotid, für OZEMPIG ganz allgemein – und teilweise auch für den anderen Stilbewohnern analoger.

00:07:10: Da gibt es aber jetzt wahrscheinlich nicht so viel Unterschied zwischen ein und zwei Milligramm.

00:07:16: Ja, soviel dazu wie diese Medikamente wirken?

00:07:21: Was auch viele Leute wissen ist dass man häufig die Wirkung spürt durch einen Völlegefühl im Magen, durch Beschwerden im Magendahmtrakt.

00:07:31: Es können Durchfälle entstehen, es kann in Verstopfungen entstehen , es kann normal Übelkeit entstehen.

00:07:37: Es gibt Nebenwirkungen und die sind relativ häufig ca.

00:07:41: bei jedem vierten bis jedem dritten, der spürts am Anfang – die meisten gewöhnen sich aber schnell daran!

00:07:48: Und damit man besser damit zurechtkommt ist ja das Schema daßt dass man mit einer sehr geringen Dosis anfängt nämlich nur ein Viertelmilligramm, Nullkommunzwanzig Milligramm einmal pro Woche, vier Wochen lang.

00:08:01: wenn man es gut verträgt und die meisten spüren da wenig bis gar nix Dann wird gesteigert auf ein halbes Milligramm, also Nullkoma fünf Milligramme einmal pro Woche vier Wochen lang.

00:08:13: Bei dieser Dosis gibt es schon Einzelne die einen guten positiven Einfluss auf den Appetit, aufs Gewicht und vor allem auf dem Blutzucker merken Und manche bleiben sogar bei dieser Null-Koma-Fünf-Milligramme-Dosis.

00:08:26: Die meisten erhöhen bis jetzt auf ein Milligrammen und bleiben dann auf einem Milligramma mal pro Woche.

00:08:35: Und nun gibt es eben ab September in Österreich die Möglichkeit, noch einmal zu erhöhen von einem Milligramm auf zwei Milligrammen.

00:08:44: Und übrigens falls das für Sie jetzt irgendwie beängstigend klingt diese Zwei Milligramms sind schon in vielen Ländern zugelassen zur Therapie vom Diabetes.

00:08:53: und vielleicht auch interessant zu wissen Die Forschung geht weiter.

00:08:57: Es laufen jetzt Studien bei Menschen mit Diabetes mit höheren Dosierungen bis zu sieben Milligramm einmal pro Woche.

00:09:06: Also die zwei Milligrammen sind jetzt nicht so der ganz große Sprung, aber immerhin.

00:09:14: Damit sind wir schon beim zweiten Punkt nämlich was wissen wir?

00:09:20: Um wie viel sind diese Zwei-Milligramme stärker wirksam als ein Milligramms?

00:09:26: Und dazu möchte ich Ihnen vor allem eine Studie erzählen, die Sustain Forte.

00:09:32: Ich verlinke es auch in den Show Notes oder Sie können das nachlesen überall wo sie diesen Podcast hören.

00:09:38: Die Sustaine Forte-Studie hat genau das untersucht und zwar wurden fast tausend Erwachsene mit dem zweiten Diabetes in der Studie beobachtet und untersucht.

00:09:49: Konkret waren es neunhundertsechzig.

00:09:53: Die waren so typisch schlecht eingestellten Typ II Diabetiker, wenn man das so sagen kann.

00:09:59: Das mittlere HBNC bei Beginn war acht Komma neun Prozent also richtig schlecht.

00:10:05: Mittleres Körpergewicht um die Neuneinzig Kilo also knapp hundert Kilo BMI.

00:10:11: Bodemas Index vierunddreißig Komma sechs Also Adipose dass Grad Eins fast schon grad zwei und die hatten durchschnittlich neuneinhalb Jahre Diabetes und waren schon behandelt mit Medikamenten.

00:10:26: Die meisten mit Metformin, ein paar hatten zusätzlich das nicht nur ein paar, fast die Hälfte hatte zusätzlich auch noch einen Sulfonyl-Handstoff.

00:10:35: Die Studie ist vierzig Wochen lang gelaufen und vergleichen wurde eben was passiert wenn Menschen dem mit einem Milligramm nicht gut zurechtkommen oder nicht ausreichend Erfolg haben?

00:10:47: Wenn sie dann die Dose steigern auf zwei Milligrammen.

00:10:49: also genau die Frage von unserem Podcast hier.

00:10:53: Beide Gruppen, also alle in neunhundertenundsechzig haben mit dem echten Medikament, mit Oceampic begonnen.

00:11:00: Natürlich nicht mit ein Milligramm!

00:11:02: Natürlich haben sie schön brav vorschäftsmäßig mit der geringeren Dosis, mit nur kümmern von zwanzig begonnen sowie es eben zugelassen und in vielen vielen Jahren weit über zehn jahren jetzt auch erprobt und gut möglich ist.

00:11:17: Die Frage die gestellt wurde war was passiert wenn man dann von ein auf zwei Milligramm steigt.

00:11:27: Und was hat sich gegeben ergeben?

00:11:31: Die Menschen, die auch am Ende der vierzig Wochen noch ozempig ein Milligramms gespritzt haben, haben ihr HBMSC um eins Komma neun Prozentpunkte gesenkt.

00:11:44: also wenn sie am Anfang im Durchschnitt acht Komma Neun hatten Dann hatten die nach vierzig wochen sieben Prozent.

00:11:53: Ein schöner und stabiler Erfolg.

00:11:56: Richtig fein!

00:11:58: Die, die OCMPIC-Zweimiligramm im Verlauf der Studie gespritzt haben und am Ende der vierzig Wochen eben zwei Milligramm einmal pro Woche gespritzten haben, die haben ja HBNC um zweikommer zwei Prozentpunkte reduziert so dass sie dann wenn Sie acht Kommand neun zuerst hatten Dann zum Schluss eben sechs Kommand sieben hatten.

00:12:22: Also, die einen haben ja HBNC reduziert von acht Komma Acht um eins Komma Neun Prozentpunkte.

00:12:29: Die anderen von auch Komma Nine minus zwei Komma Zwei Prozentpunkten.

00:12:34: Interessant ist dabei auch immer wie viel der Menschen erreichen das Ziel nämlich einen Wert vom HBN C unter sieben Prozent.

00:12:43: und es waren bei denen die Ozempik ein Milligramm und nicht mehr verwendet haben.

00:12:49: Achtundfünfzig Prozent nach den vierzig Wochen Das ist richtig gut, mehr als die Hälfte.

00:12:54: Und bei denen, die O-Zempig zwei Milligramm am Ende der Studie verwendet haben waren es achtundsechzig Prozent also mehr als zwei Drittel.

00:13:04: Das ist schon ein deutlicher zusätzlicher Effekt.

00:13:09: das HBNC zusätzlich gesenkt unter O-zempig zweimilligramm ist plus Nullkomma zwei bis Nullkammer drei an zwanzig Prozentpunkte.

00:13:21: Wenn man es jetzt so sagt, klingt's vielleicht nicht nach viel.

00:13:24: Aber wenn man jetzt sagt, man hat hundert Personen die vergleichbar sind, die einander ähnlich sind dann bekommen sie entweder ozempik einen Milligramm oder zwei Milligrammen, dann erreichen die die zwei Milligramme verwenden von denen zehn Personen mehr ein HBNC unter zehn Prozent als die die einem Milligramms verwenden.

00:13:50: Das ist statistisch eindeutig.

00:13:53: Das heißt, dass es in der Statistik ein einteutiger durchaus nützlicher Zusatznutzen ist von einem auf zwei Milligramm zu geben.

00:14:02: Natürlich ist es im Einzelfall oft anders.

00:14:05: Es gibt Menschen wo die ... Der Schritt vom einen auf zweimilligramm einfach der Durchbruch ist, was auf einmal dann richtig gut funktioniert.

00:14:13: und es gibt auch viele, wo mit zwei Millgramm die vielleicht ohnehin schon eine gute Einstellung haben sich dann anscheinend nicht so viel tut.

00:14:24: Was natürlich alle Leute die OZMPIC nehmen, auch immer interessiert ist die Geschichte mit dem Gewicht.

00:14:29: Vierzig Wochen ist jetzt nicht sehr lang, das sind nicht einmal zehn Monate... ...die die Ozempik ein Milligramm gespritzt haben, haben sechs Kilo Gewicht abgenommen,... ...die mit OZEPIC zwei Milligrammen zum Schluss gelaufen sind haben fast sieben Kilogramm abgenommen.

00:14:47: Wie gesagt, auch das Durchschnittswerte natürlich recht verschieden von Mensch zu Mensch.

00:14:52: Das heißt, auch dass bedeutet es mit zwei Milligramm im Durchschnitt etwas mehr Gewicht abgenommen wird als mit ein Milligrammen.

00:15:02: Ein Kilo mehr in der Statistik schaut ganz gut aus ist aber für viele Menschen wahrscheinlich jetzt nicht unbedingt der Grund auf die höhere Dosis zu steigen.

00:15:12: Aber Wenn man eine HVN-C Verbesserung hat und zusätzlich noch Gewicht abnimmt, dann ist das schon ein Argument auch einmal die Dosis zu erhöhen.

00:15:21: Fragt sich natürlich sofort werden die Nebenwirkungen mehr innerhalb dieser vierzig Wochen?

00:15:28: Und wenn man sich diese Zahlen anschaut, da muss man jetzt im Kopf haben – das sind jetzt alle Nebenwerkungen aus der Einschleichphase, die ja für beide Dosierungen natürlich gleich ist.

00:15:40: bei ozempig einen Milligramm haben Magen-Darmbeschwerden einunddreißig Prozent und bei zwei Milligramm vierunddreizig Prozent.

00:15:49: Also da ändert sich wenig, wichtig ist auch bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen also die richtig schweren Nebenwirkungen.

00:16:00: Da ist es gleich sogar ein Spur besser.

00:16:02: aber das ist wahrscheinlich Zufall.

00:16:03: beim OZEMPIG zwei Millgramm.

00:16:06: Fünf Prozent der Verwendung von OZemping einen Milligrammen haben ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis und beim OZMPIC-II-Miligramm sind es vier Prozent.

00:16:15: Was waren das für Nebenwirkungen in der üblichen Verdächtigen?

00:16:18: Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, teilweise Verstopfung.

00:16:22: Die Überkeit trat bei beiden Dosierungen ungefähr gleich häufig auf circa fünfzehn Prozent.

00:16:29: Durchfall und Erbrechung waren unter OZPIC II-Militgramm etwas häufiger.

00:16:35: Die meisten Beschwerden waren leicht bis mittelschwer und haben im Laufe der Zeit auch nachgelassen.

00:16:43: Ca.

00:16:43: fünf Prozent der Menschen haben mit der Therapie wieder aufgehört, weil ihnen die Nebenwirkungen so unangenehm waren – das war in beiden Gruppen gleich.

00:16:51: Das ist auch das, was wir in der Praxis sehen!

00:16:54: Es gibt immer wieder Menschen, die damit einfach nicht zurechtkommen, die zu starke Nebenwirkungen haben und sagen, das Zeug ist mir zu anstrengend, so will ich es nicht haben.

00:17:05: Wichtig ist auch immer der Blick auf Unterzuckerungen.

00:17:08: Die sind beim OZEMPEC besonders dann am Schirm, wenn Menschen zusätzlich ein Medikament nehmen das künstlich den Insulin-Spiel erhöht.

00:17:19: Also weil man zum Beispiel Insulin spritzt oder ein Mediakament nimmt dass die Bauchspeicheltrüse antreibt ins Blut abzugeben.

00:17:29: Die Sulphonylhahnstoffe werden immer seltener verwendet aber sind doch noch am Markt.

00:17:35: des Diamigrons, des Kliklozid und des Amaryls, des Klimapirates sind die häufigsten.

00:17:41: Und ein Ziel, wenn ich Ozeanpik dazugebe ist ja immer, wenn jemand schon Insulin spritzt, dass man die Insulinmengen reduzieren kann.

00:17:51: Damit eben keine Unterzuckerungen auftreten.

00:17:54: und bei den Sulfonylhahnstoffen, wenn man Ozeaanpik dazu gibt, ist sehr oft vom Arzt her das Bemühen da, den Sufonyl Hahnstoff ganz loszuwehren, ganz rausnehmen zu können was manchmal gelingt nicht immer gelingt.

00:18:07: es ist individuell sehr sehr verschieden.

00:18:11: So, das waren die wichtigsten Daten aus dieser Sustain Fortes Studie.

00:18:15: Es zeigt also ja, O-Zempig IImg wirkt deutlich stärker als Img aber nicht doppelt so stark.

00:18:22: Übrig bleibt für unseren Podcast hier, dass O-zempigIImg eben keine doppelso starke Therapie ist.

00:18:32: Wenn man vergleicht Imgg mit IImG dann senkt die höhere Dosis den HVNC durchschnittlich um zusätzliche um weitere ungefähr nur zwei Prozentpunkte und ein knappes Kilo mehr wird abgenommen.

00:18:49: Die Nebenwirkungen sind insgesamt ähnlich, Magen-Dampisch werden ein paar Prozent heifiger.

00:18:57: Das heißt diese neue Dosis ist vor allem dann eine zusätzlichen Möglichkeit für Menschen die ozempig ein Milligramm gut vertragen damit aber nicht auf ihrem Zielwert sind.

00:19:09: zum Beispiel wenn für sie der Zielwert ist haben Sie unter sieben, und Sie verwenden schon einige Zeit urzentig ein Milligramm.

00:19:16: Kann man da aber nicht wirklich hin?

00:19:18: Ist das eine Überlegung wert?

00:19:19: Und damit sind wir jetzt schon bei Punkt drei.

00:19:24: Wie schauen die Überlegungen aus ob man die Dosis erhöhen soll?

00:19:28: Ja oder nein!

00:19:30: Wir reden jetzt also von Menschen, die schon kürzere oder längere Zeit Urzentig einen Milligrammen verwenden Die es vertragen, die mit den Nebenwirkungen zurechtkommen oder vielleicht kaum welche oder gar keine haben.

00:19:44: Wo aber der Diabetiker, die Diabetikerin und auch ihre Ärzte sich denken nie, ja... Es wirkt!

00:19:51: Aber wir sind nicht ganz dort wo wir hin möchten.

00:19:57: Da ist es klug sicher mal die Situation genau anzuschauen.

00:20:02: zum Beispiel wird das HBNC unter ozempik ein Milligramm gerade von Kontrolle zu Kontrolle weniger.

00:20:10: Zum Beispiel, sie spritzen schon seit einem Jahr ozmpik einen Milligrammen und die HB-NC-Werte sind sieben, sieben.

00:20:17: Vier, sieb.

00:20:18: Fünf, siebe, drei, siebeneinzehnte.

00:20:24: Da ist es wirklich eine Frage ob man auf zwei Milligramme gehen soll?

00:20:29: oder ob man bei einem Milligramm bleiben soll und diesen Abwärtstrend noch weiter verfolgen soll.

00:20:35: Hängt ein bisschen auch von Ihren Vorlieben ab, wie gern Sie das Medikament haben, wie gut sie sich damit fühlen – und auch von Ihrer Mehrgeiz!

00:20:46: Und auch davon, wie Sie gerade leben.

00:20:49: können Sie noch relativ einfach irgendwas verbessern am gesunden Essen, an der Bewegung, am Abbau von Stress.

00:20:57: So dass es eine realistische Chance gibt das der Langzeit wird unter diese Symprozent-Marke sinkt, dass der Wert besser wird, dass sie in ihr Ziel kommen.

00:21:07: oder sagen Sie Das was ich bis jetzt erreicht habe das ist schon so viel Arbeit und Ich muss mich schon so stark einschränken und ich brauche schon ein Menge Disziplin.

00:21:17: Ich hätte gern ein bisschen mehr Hilfe.

00:21:20: Das ist vielleicht die wichtigste Überlegung überhaupt.

00:21:25: Haben Sie das Gefühl, dass sie ein bisschen mehr Hilfe brauchen vom Medikament?

00:21:30: Dass ihr Körper etwas mehr Unterstützung braucht?

00:21:33: Dann go for it!

00:21:34: Probieren Sie es aus Und wie immer sind solche Entscheidungen ja nicht in Stein gemeißelt.

00:21:41: Es steht nirgends vorgeschrieben, wenn Sie jetzt auf zwei Milligramm geben, dass Sie den Rest Ihrer Tage die sie noch auf dieser schönen Erde wandeln, immer jede Woche zwei Milligramm spritzen müssen.

00:21:55: Sie können es ausprobieren und schauen wie es mit den Nebenwirkungen geht.

00:21:59: Und sie können nicht gleich nach einer Woche – das ist eher unschlau – aber sie können ja nach einiger Zeit mit ihrem behandelnden Arzt, ihrer behandelnnten Ärztin nochmal überlegen was das jetzt wert.

00:22:13: hat mir diese Zwei-Milligramm geholfen mein Ziel zu erreichen?

00:22:17: Bin ich mit den Werten im Zielbereich?

00:22:19: Wie fühle ich mich damit, bleibe ich dabei.

00:22:23: Das nennt man Evaluierung einer laufenden Therapie und das ist etwas was man ja in der ganzen Diabetesbehandlung sowieso regelmäßig und mindestens einmal eher zweimal im Jahr machen sollte nämlich überlegen passt es noch so?

00:22:38: braucht dieser Körper ein bisschen mehr Unterstützung oder vielleicht geht's auch mit ein bisschen weniger?

00:22:44: Es gibt ja auch die Geschichten, dass jemand unter Urzempig sich gut fühlt, Gewicht abgenommen hat, dadurch auch mehr Bewegung machen konnte.

00:22:52: Jetzt ein ganz anderes viel aktiveres Leben zum Beispiel lebt und dann vielleicht gar nicht mehr soviel braucht.

00:22:59: oder ich sehe das gar nicht so selten wenn jemand im Pension geht.

00:23:02: Wenn der Druck und die Belastung aus dem Arbeitsleben wegfallen, die oft gerade in den letzten Jahren ziemlich heftig sind, da es nach einer kleinen Urlaubsphase sich ein neues Gleichgewicht einstellt, dass diese Menschen deutlich zufriedener ausgeglichener Leben und damit die Zuckerwerte auch von selber besser werden.

00:23:23: Vielleicht fällt auch der Druck von einer Schichtarbeit weg vielleicht kann man regelmäßiger schlafen.

00:23:28: das bringt auch einiges für eine gute Diabetes-Einstellung grundundund.

00:23:32: Das heißt das Leben von Menschen ändert sich immer wieder?

00:23:36: Und deshalb ist es gut immer wieder zu überlegen passt meine Therapie?

00:23:40: Es gilt genauso auch für den Blutdruck Und für andere Medikamente.

00:23:44: brauche ich etwas mehr?

00:23:46: Oder geht es vielleicht mit ein bisschen weniger auch.

00:23:49: Und wissen Sie, wir Ärzte sind keine Hellseher!

00:23:53: Ich kriege dann oft die Frage, naja und wenn ich jetzt auf zwei Milligramm gehe wie werden sich meine Werte

00:23:57: entwickeln?!

00:23:58: Wie viel Gewicht werde ich nach drei Monaten

00:24:00: haben!?

00:24:01: Und der ehrliche zuckerdanten Antwort ist, ich habe keine Ahnung!

00:24:05: Sie glauben gar nicht, wie oft ich das sage in der Rede, ich weiß es nicht!

00:24:09: Ich weiß nicht was passieren wird, ich hab absolut keine Ahnung... Jeder Körper ist anders, jeder Mensch ist anders.

00:24:16: Mit jeder Maßnahme diese Sätzen stellen sie sozusagen eine Frage an ihren Körper.

00:24:22: Sie fragen ihren Körper ihre Bauchspeicheltrüse.

00:24:25: sag mal Ich biete dir jetzt ein bisschen mehr von dem Hormon kommt jetzt angeschwommen.

00:24:31: Schau mal was du damit machst.

00:24:33: Hilft ihr das bei der Produktion von Insulin?

00:24:36: Hilft die Körper das beim Stoffwechsel?

00:24:39: Beim Gewichtabnehmen sage es mir.

00:24:43: und das Gute beim Diabetes ist ja, sie kriegen so direkte Rückmeldung wie selten bei chronischen Krankheiten durch die Zuckerwerte.

00:24:51: Und durch die Waage wenn Sie so wollen!

00:24:54: Also wir fragen immer sozusagen bei jeder Dosisänderung rauf wie auch runter Wir fragen den Körper darf ein bisschen mehr sein oder kommst du vielleicht mit ein bisserl weniger auch zurecht?

00:25:08: Wir warten die Antwort ab.

00:25:11: Wir versuchen das Pferd zu beurteilen, weil es kommen ja alle möglichen Lebensereignisse auch noch dazwischen die Werte beeinflussen.

00:25:18: Da muss man schon ein bisschen nachdenken wie man etwas beurteilten und dann wissen sie nach einer Zeit war das eine kluge Entscheidung.

00:25:26: bleibe ich dabei?

00:25:27: tue ich mit der höhere Interessierung weiter oder vielleicht brauche ich's nicht oder mags vielleicht nicht?

00:25:34: also wenn Sie auf einem Milligramm sind und nicht ganz zufrieden mit der Wirkung sind Dann werden Sie mit Ihrem Arzt und Ihrer Ärztin überlegen, ob die Dosiserhöhung ein guter Weg für sie ist.

00:25:48: Ich habe Ihnen jetzt vielleicht ein paar Ideen gegeben zum drüber nachdenken vor dem Arztgespräch.

00:25:55: Ich wünsche Ihnen alles Gute dabei!

00:25:57: Die Zuckerdante grüßt und wünscht Allzeit gute Werte!

Über diesen Podcast

Was genau sagt der HbA1c-Wert? Darf ich zu Weihnachten auch mal ein Plätzchen
mehr essen? Wie wirkt sich Stress aus auf meine Zuckerwerte? Was mache ich bei Überzucker und Unterzucker?

Im Podcast der Zuckertante gibt es Geschichten und viele Informationen für Neulinge und auch für die erfahrenen Diabetiker ist immer etwas dabei

Mein Name ist Dr. Susanne Pusarnig, ich bin Ärztin für Allgemeinmedizin und im Internet "die Zuckertante". Ich begleite, berate und betreue Menschen mit Typ 2 Diabetes seit über 25 Jahren. Übers Internet und hier im Podcast kann ich viele Menschen erreichen, Angst vor Diabetes nehmen und alles was man als Diabetiker wissen sollte, verständnisvoll und humorvoll weitergeben..
Dieser Podcast ersetzt keinen Arztbesuch und dient rein zur Information und Aufklärung.

Noch viel mehr Informationen finden Sie auf meiner Webseite
www.zuckertante.at

von und mit Dr. Susanne Pusarnig

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